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Wismar Tauziehen um Gestaltung
Mecklenburg Wismar Tauziehen um Gestaltung
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06:47 25.09.2014
Die Tauziehergruppe, geschaffen von Karl-Henning Seemann, könnte nicht typischer sein für die viel diskutierte Entwicklung des St.-Marien-Umfeldes. Der Unesco-Beirat empfiehlt, die Säulen des früheren Kirchenschiffes in unterschiedlicher Höhe zu rekonstruieren.
Die Tauziehergruppe, geschaffen von Karl-Henning Seemann, könnte nicht typischer sein für die viel diskutierte Entwicklung des St.-Marien-Umfeldes. Der Unesco-Beirat empfiehlt, die Säulen des früheren Kirchenschiffes in unterschiedlicher Höhe zu rekonstruieren. Quelle: Heiko Hoffmann
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Wismar

Große Bauvorhaben in Wismar hat der Unesco-Sachverständigenbeirat für gut befunden und neu angestoßen.

Bei St. Marien plädiert der Beirat für einen archäologischen Lehrpfad. Die freigelegten Säulenstümpfe des früheren Kirchenschiffes könnten in unterschiedlicher Höhe sichtbar dargestellt werden, lautet ein Vorschlag. Zu klären sei auch, wie mit den vielen Grabplatten unter der Erde umgegangen werde. Der Beiratsvorsitzende Prof. Volkwin Marg sprach von einem Schatz unter der Erdoberfläche.

Der Professor empfiehlt eine ganzheitliche Lösung, an der Denkmalpfleger, Architekten, Archäologen und Freiraumplaner mitwirken. Die Stadt müsse ein Konzept erstellen. Auf dieser Grundlage bestehe die Möglichkeit, Bundesmittel einzuwerben.

Grünes Licht gab der Beirat für die Parkhaus-Pläne am Alten Hafen. Entstehen soll es zwischen dem Großparkplatz an der Wasserstraße/ Markthalle und dem Baufeld mit dem früheren Getreidespeicher, das das Wismarer Unternehmen HW Leasing entwickelt.

Nach Angaben von Bausenator Michael Berkhahn (CDU) soll das Parkhaus nach jetziger Planung 2016 gebaut und 2017/18 im ersten Abschnitt fertig sein. Vorgesehen sind im ersten Abschnitt 200 Autos, vor allem als gewerbliche Stellplätze für Ansiedlungen im Alten Hafen. Im zweiten Abschnitt sind weitere 200 Autos möglich. Einen dritten Abschnitt könne es optional für Autos oder für Gewerbeeinheiten geben.

Nach Angaben der Stadt wird der städtische Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb (EVB) als Bauherr und Betreiber in Erscheinung treten. Die Kosten für die ersten beiden Abschnitte belaufen sich auf etwa 4,8 Millionen Euro. 



Heiko Hoffmann

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