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Wismar Treibjagd in Wismar: Ein Wildschwein erlegt
Mecklenburg Wismar Treibjagd in Wismar: Ein Wildschwein erlegt
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17:38 10.11.2019
Die Treiber und Jäger mussten sich durch unübersichtliches Gelände mit über zwei Meter hohen Schilf kämpfen. Quelle: Kerstin Schröder
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Wismar

Vier Schüsse, ein erlegtes Wildschein – das ist die Bilanz der Treibjagd am Sonnabend am Stadtrand von Wismar. Die rund 40 Jäger und Treiber hatten sich mehr erhofft, doch das weitläufige, unübersichtliche Schilfgebiet hatte es in sich. Treiber versanken bis zum Oberschenkel im schlammigen Wasser. Im teilweise über zwei Meter hohen Schilf konnten sie kaum weiter als einen Meter weit sehen.

Die Wildschweine haben sich in dem Gebiet zwischen der Poeler Straße und dem Gewerbegebiet stark vermehrt. Auf der Suche nach Nahrung verwüsten sie Gärten, Grünstreifen und Rasenflächen an Wohnhäusern.

Eine weitere Treibjagd soll es nicht geben. Nun wird nach anderen Möglichkeiten gesucht, die Wildschweine zu bejagen. Eine Idee ist, dass die Jäger sich regelmäßig an den Ausgänge postieren und warten, bis Tiere abends herauskommen. Tagsüber schlafen sie. Jäger und Treiber wollten sie am Vormittag im Schilfgebiet aufscheuchen und erlegen. Gelungen wäre das vielleicht mit mehr Treibern, doch da jetzt vielerorts Drückjagden stattfinden, sind die schwer zu kriegen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier:

Unterwegs im Schilf – so war die Treibjagd am Wismarer Stadtrand

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Mehr Infos:

Treibjagd: Jäger schießen am Sonnabend Wildschweine in Wismar

Frau in Wismar von Wildschwein überrascht

Wildschwein zum Frühstück

Wildschweine in Wismar: Stadt prüft, ob Tiere geschossen werden können

Von Kerstin Schröder

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