Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wismar Vollverpflegung in Kitas: Eltern fühlen sich bevormundet
Mecklenburg Wismar Vollverpflegung in Kitas: Eltern fühlen sich bevormundet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:33 05.12.2014
Sozialministerin Birgit Hesse und Bürgerschaftspräsident Tilo Gundlack (beide SPD) in Wismar bei der Gesprächsrunde mit Eltern und Erziehern zum Thema Vollverpflegung in Kitas.
Sozialministerin Birgit Hesse und Bürgerschaftspräsident Tilo Gundlack (beide SPD) in Wismar bei der Gesprächsrunde mit Eltern und Erziehern zum Thema Vollverpflegung in Kitas. Quelle: Sylvia Kartheuser
Anzeige
Wismar

In 26 Tagen ist die Vollverpflegung in Kindertagesstätten Gesetz. Doch die Eltern fühlen sich vom Gesetzgeber bevormundet und übergangen. Das wurde in Wismar bei einer Gesprächsrunde mit Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) deutlich. „Ich finde es unmöglich, dass von oben herab bestimmt wird, was mein Kind essen soll“, regte sich Judith Weyrauch auf. 

Birgit Hesse zeigte Verständnis für die Eltern. Sie sagte: „Wir hätten diese Diskussion viel früher führen müssen.“ Dann wären einige Dinge längst geklärt, zum Beispiel, dass die Umsetzung ausschließlich bei den Trägern der Kitas liege. Landtagsmitglied und Bürgerschaftspräsident Tilo Gundlack (SPD), auf dessen Einladung die Ministerin nach Wismar gekommen war, ärgerte sich vor allem darüber, dass die Träger nicht eher reagiert haben. „Schließlich wurde das Gesetz bereits im Juni 2013 beschlossen“, betonte er.



Sylvia Kartheuser