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Wismar Wasserschutzpolizei Wismar fischt Master-Arbeit aus der Ostsee
Mecklenburg Wismar Wasserschutzpolizei Wismar fischt Master-Arbeit aus der Ostsee
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16:00 02.05.2019
Die Wasserschutzpolizei Wismar hat einen Wetterballon in der Ostsee vor Rerik gerettet. Quelle: Wasserschutzpolizei Wismar
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Wismar/Rerik

33 650 Meter über Neukloster – so hoch stieg ein Wetterballon, der beim Sonnenfest in Lübstorf am Schweriner See gestartet wurde. Dass der Wetterballon irgendwo in der Stratosphäre platzte, war geplant. Ein Masterstudent, der den Aufstieg des Ballons für ein Projekt initiiert hatte, hatte errechnet, dass dieser bei Kröpelin wieder auf der Erde landen würde. Tat er aber nicht. Stattdessen fiel das wissenschaftliche Projekt, von dem noch ein kleiner roter Fallschirm mit wertvollen Bildern und Messdaten übrig war, in die Ostsee – und zwar vor Rerik.

+++ Kamera vom Wetterballon, der beim Sonnenfest in Lübstorf gestartet wurde, musste aus der Ostsee „gefischt“ werden...

Gepostet von Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag, 2. Mai 2019

Dorthin konnte Student Marius L. seinen Ballon allerdings nicht verfolgen. Hilfe gab es von der Wasserschutzpolizei Wismar. Die war mit dem Streifenboot gerade vor Kühlungsborn unterwegs, rettete die Wissenschaft vor dem Ertrinken und brachte sie heil zurück an Land. Im Hafen von Wismar fand die abenteuerliche Reise in die Stratosphäre und zurück ein glückliches Ende. Gegen 20 Uhr am Mittwochabend konnte Marius L. freudestrahlend seine Sonde samt Kamera und Messvorrichtung entgegen nehmen.

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