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Wismar Westtangente ist wegen Bauarbeiten nach Gägelow teilweise gesperrt
Mecklenburg Wismar Westtangente ist wegen Bauarbeiten nach Gägelow teilweise gesperrt
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15:28 15.05.2019
Die Baustelle ist eingerichtet. Quelle: Heiko Hoffmann
Wismar

Eine wichtige Verkehrsader in Wismar ist ab sofort für anderthalb Monate lahmgelegt. Grund: An der Westtangente wird weiter gebaut. Jetzt wird die Fahrbahn von der Zu- und Abfahrt Dammhusener Chaussee (Landesstraße 012) bis zur Lübschen Burg erneuert. Die Arbeiten beginnen am Freitag, dem 17. Mai. Für Auto- und Busfahrer bedeutet das, sie müssen Behinderungen in Kauf nehmen – und zwar bis Ende Juni. Autofahrer, die in Richtung Grevesmühlen wollen, müssen eine Umleitung über Barnekow und Gressow zur Bundesstraße 105 nehmen. Auch die Busse müssen eine andere Route fahren, wodurch einige Haltestellen nicht bedient werden. So kann die Linie 2 die Schiffbauerpromenade und Dammhusen-Gartenstadt in beide Richtungen nicht anfahren. Auch die Linie 330 ist von der Sperrung betroffen: In Richtung Grevesmühlen können die Haltestellen Köppernitztal, Philipp-Müller-Straße/Krankenhaus, Schiffbauerpromenade und Dammhusen-Gartenstadt nicht angefahren werden. Die Einschränkungen gelten bis voraussichtlich Sonnabend, den 29. Juni.

Risse und Versackungen auf der Fahrbahn

Der Verkehr aus Richtung Gägelow/Grevesmühlen kommend wird durch die Baustelle geführt. Grund für die Bauarbeiten ist laut Straßenbauamt Schwerin der Zustand der Westtangente. Die Fahrbahn weise erhebliche Risse und Versackungen auf, die die Verkehrssicherheit stark beeinträchtigen. Auf einer Gesamtlänge von 3,7 Kilometern bekommt die Straße deshalb eine neue Asphaltschicht. Auf den Auf- und Zufahrtsrampen werden die Deck- und Binderschichten erneuert. Die Baukosten betragen rund eine Million Euro und werden vom Bund bezahlt.

Im vergangenen Jahr ist bereits der erste Abschnitt der Westtangente vom Kreisverkehr bis zur Anschlussstelle Wismar-Friedenshof modernisiert worden. Der Abschnitt war im Jahr 1997 fertiggestellt worden und dann 21 Jahre in Benutzung – sechs Jahre länger als üblich. Denn laut Straßenbauamt beträgt die durchschnittliche Lebensdauer einer Asphaltstraße 15 Jahre.

2018 ist der erste Abschnitt saniert worden

2013 hat ein Videowagen die Strecke abgefahren, untersucht und dabei erhebliche Mängel festgestellt: Entnommene Asphaltbohrkerne zeigten damals, dass die Risse in der Fahrbahn nicht nur die Deckschicht betrafen, sondern sogar bis in die Binder- und Tragschichten vorgedrungen waren. Die reichen bis in eine Tiefe von über 30 Zentimetern. Deshalb wurde eine umfangreiche Sanierung notwendig und nicht nur die Erneuerung der Fahrbahndecke.

Hinzu kam das steigende Verkehrsaufkommen auf der Westtangente – durch neue Wohngebiete und die Entwicklung der Werft. Auch während der Bauarbeiten am ersten Abschnitt kam es zu Umleitungen des Auto- und Busverkehrs. Nach Beendigung des zweiten Abschnitt steht in den Folgejahren noch eine Sanierung bis Gägelow an.

Kerstin Schröder

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