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Wismar Wiedereröffnung von Werners Eiscafé nicht so schnell möglich
Mecklenburg Wismar Wiedereröffnung von Werners Eiscafé nicht so schnell möglich
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10:46 28.06.2018
Bärbel und Detlef Greinke sind die Eismacher von Werners Eiscafé in Wismar.
Bärbel und Detlef Greinke sind die Eismacher von Werners Eiscafé in Wismar. Quelle: Michaela Krohn
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Wismar

Die Wiedereröffnung von „Werners Eiscafé“, das seit dem Altstadt-Brand geschlossen ist, kann wohl doch nicht im Juli erfolgen. Ein Ausweichquartier in der Dankwartstraße 6 sei zwar in Aussicht, aber so schnell wie gehofft, können die Eismacher Bärbel und Detlef Geinke dort nicht einziehen. „Verschiedene Behörden müssen erst zustimmen, denn für unsere Eisproduktion müssten wir die Räume umbauen, zum Beispiel müssen Wände und der Fußboden gefließt werden, eine Kundentoilette muss rein“, erzählt Greinke.

Seit dem Brand Ende April in der Wismarer Altstadt hat das Gastronomen-Ehepaar keinen Laden mehr. Von heute auf morgen hat das Feuer in zwei historischen Giebelhäusern am Marktplatz ihren Arbeitsplatz zunichte gemacht: Ihr Verkaufsraum liegt hinter den Brandruinen und soll abgerissen werden. „An der Stelle sollen wohl Kräne aufgestellt werden für die weiteren Arbeiten an den Häusern, deshalb haben wir jetzt die Kündigung bekommen“, erzählt Detlef Greinke.

Derzeit nimmt das Ehepaar nur einige Außer-Haus-Termine bei Festen wahr, die sie im vergangenen Jahr angenommen haben. Verkauft werden Eis-Reste, die vor dem Brand für die Sommersaison produziert wurden und Softeis. „Um überhaupt etwas anbieten zu können, haben wir uns eine Softeis-Maschine gekauft“, berichtet Greinke.

Kerstin Schröder

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