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Wismar Gesunkener Fischkutter nicht mehr zu retten: Ursache geklärt
Mecklenburg Wismar Gesunkener Fischkutter nicht mehr zu retten: Ursache geklärt
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16:21 23.11.2018
Die Bergung des im Wismarer Alten Hafens gesunkenen Fischkutters dauern an. Quelle: Kerstin Schröder
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Wismar

Seine Hoffnung hat sich nicht erfüllt: Bis jetzt hatte Frank Gustävel noch gehofft, dass sein im Wismarer Hafen gesunkener Kutter gerettet werden könnte. Doch das Verkaufsboot für Fischbrötchen muss verschrottet werden. Das ist das Ergebnis der Schiffsuntersuchung in einer schleswig-holsteinischen Werft.

Dorthin war der Kutter nach einer langwierigen mehrtägigen Bergungssaktion gebracht worden. Dort ist auch die Untergangsursache festgestellt worden: Offensichtlich ist die 80 Jahre alte „Jas von Mund“ vor knapp einem Monat trotz Leinensicherung bei stürmischem Wetter gegen die Kaimauer geschlagen. Dabei entstand ein Leck am Rumpf, durch das Wasser eindrang. Am nächsten Tag ging das Boot unter. Zunächst war vermutet worden, dass ein Baumstamm das Leck verursacht hätte (die OZ berichtete).

Die Bergung des in Wismarer Hafen gesunkenen Kutter zieht sich hin

Frank Gustävel will trotzdem weitermachen und hat bereits ein Ersatzboot gefunden: den 13 Meter langen Fischkutter „Heimat". Er wird in der Poeler Bootswerft in Kirchdorf für den Einsatz im Wismarer Hafen vorbereitet.

„Im April soll der Verkauf wieder starten“, sagt Gustävel, dem die „Jas von Mund“ zehn Jahre gehörte. Durch den Untergang sei ihm ein Schaden von etwa 20 000 Euro entstanden – bei der Einrichtungstechnik. Die Kosten für das Boot und die Bergungsaktion übernehme die Versicherung.

Kerstin Schröder

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