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Wismar Wismar: Stolperstein-Schicksale als Buch
Mecklenburg Wismar Wismar: Stolperstein-Schicksale als Buch
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14:31 27.10.2018
Stolperstein für Dr. Leopold Liebenthal, Wismar Quelle: Sammlung Detlef Schmidt
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Wismar

Am Montag, den 5. Novemver, wird um 19 Uhr im Stadtarchiv an die Opfer des NS-Regimes erinnert. Erstmals wird die neue Publikation „Stolpersteine in Wismar“ vorgestellt. 23 Stolpersteine gibt es bisher in Wismar. Sie sollen an die Opfer des Nationalsozialismus in Wismar erinnern, an jüdische Bürger, an Homosexuelle, an politisch Verfolgte, Zeugen Jehovas und Opfer der Euthanasie. Im Buch hat Falk Bersch den bisherigen Stand der Forschungen zum Nationalsozialismus in Wismar sowie die Biografien der Menschen, für die bisher Stolpersteine in Wismar verlegt wurden, erstmals gebündelt aufgeschrieben. Die Publikation und die Forschungsarbeiten wurden möglich gemacht dank Förderung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, des Archivs und des Archivvereins sowie der Stadt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Das Archiv ist über den Besuchereingang in der Gerberstraße 9a (Tordurchfahrt) zu erreichen. Eine weitere Veranstaltung anlässlich von „10 Jahre Stolpersteine in Wismar“ ist die Stadtführung von Gerd Giese und Falk Bersch zur Geschichte Wismars in der Zeit des Nationalsozialismus. Treffpunkt ist am Freitag, 9. November, um 16 Uhr am Fürstenhof.

Nicole Hollatz

27.10.2018
27.10.2018
27.10.2018