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Wismar Wismar zeigt Müther-Ausstellung im Welt-Erbe-Haus
Mecklenburg Wismar Wismar zeigt Müther-Ausstellung im Welt-Erbe-Haus
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08:04 15.05.2019
Messehalle „Bauwesen und Erdöl“ von Erich Kaufmann und Ulrich Müther in Rostock-Schutow, 1966 Quelle: Müther-Archiv, Hochschule Wismar
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Wismar

Am Dienstag, dem 28. Mai, wird um 17 Uhr die Ausstellung mit dem Titel: „Der Schwung der 60er. Frühe Schalenbauten von Ulrich Müther“ im Welt-Erbe-Haus eröffnet. Sie widmet sich den Anfängen des Bauingenieurs auf dem Gebiet des Schalenbaus – von seinem ersten realisierten Projekt am Ende seines Studiums bis hin zu prominenten Gesellschaftsbauten wie dem „Teepott“ in Rostock-Warnemünde und dem „Ahornblatt“ in Berlin. Modelle, Zeichnungen, Fotografien und weitere Zeitdokumente, überwiegend aus dem an der Hochschule Wismar aufbewahrten Nachlass Ulrich Müthers, vermitteln ein anschauliches Bild dieser Architektur. Seit 2006 bewahrt die Hochschule den Nachlass auf. Derzeit werden diese Unterlagen mithilfe einer Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft erschlossen und wissenschaftlich bearbeitet.

Der Bauingenieur Ulrich Müther (1934–2007) zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der ostdeutschen Nachkriegsarchitektur. In den sechziger Jahren spezialisierte er sich wie niemand sonst in der DDR auf die Konstruktion und Ausführung von Betonschalen. Er folgte damit einem internationalen Trend der Zeit: Die eleganten Schalenbauten, die Ingenieure und Architekten wie Pier Luigi Nervi in Italien, Eero Saarinen in den USA, Félix Candela in Mexiko oder Heinz Isler in der Schweiz errichteten, wurden weltweit wahrgenommen. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, aber auch in anderen Regionen der DDR und im Ausland realisierte Müther, meist in Zusammenarbeit mit Architekten, mehr als 70 markante Solitärbauten.

Aufbauend auf dem Nachlass Müthers soll nun ein Baukunstarchiv gegründet werden, das mit einem regionalen Schwerpunkt Vor- und Nachlässe von Architekten, Stadtplanern und Bauingenieuren, aber auch weitere thematisch zugehörige Materialien sammelt. Eine solche Einrichtung, wie sie in den meisten Regionen Deutschlands bereits existiert, gibt es in Mecklenburg-Vorpommern bisher nicht.

Die Ausstellung im Welt-Erbe-Haus in der Lübsche Straße 23 ist vom 29. Mai bis 15. September täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

OZ

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