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Wismar Wismarer Band singt jetzt auch auf Platt
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Wismarer Band singt jetzt auch auf Platt

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16:00 14.02.2020
Die Wismarer Band Armagenda nimmt am Wettbewerb Plattbeats teil. Quelle: Mohri Photography
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Wismar/Hamburg

Die Wismarer Band „Armagenda“ singt ab sofort auch auf Platt – zumindest für einen Song. Mit dem treten die fünf Hansestädter dann beim MusikwettbewerbPlattbeats“ an. „Bei dem Projekt handelt es sich um eine Initiative des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein, bei der junge Bands einen ihrer Songs auf Plattdeutsch aufnehmen und so oft erstmals musikalisch mit der Sprache in Kontakt kommen“, erklärt Jacob Uhlig vom „Plattbeats“-Projekt.

Die 2011 gegründete Band „Armagenda“ habe laut Uhlig einen speziellen, eigenständigen Sound, welcher im Großen und Ganzen als Death und Thrash Metal beschrieben werden kann. Auf den zweiten Blick jedoch steche der Facettenreichtum der Band ins Ohr, Einflüsse aus den Heavy-, Black- und Progressiv-Bereichen seien dabei zu erkennen.

Hier in den Song „Seelentyrann“ von „Armagenda“ reinhören.

Der Wettbewerb „Plattbeats“ will beweisen, dass Platt nicht nur etwas für Shantychöre ist. Der Songwettbewerb belegt seit Jahren das Gegenteil und vereint Songs verschiedenster Stilrichtungen mit der plattdeutschen Sprache. Ob Pop, Hip-Hop oder Metal – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. 2020 geht „Plattbeats“ in seine mittlerweile dritte Runde und wird erneut eine bunte Vielfalt an Künstlern und Bands zusammenbringen, die oft zum ersten Mal einen ihrer Songs auf Platt neu interpretieren.

Höhepunkt des Projekts ist das Finale am 25. April im Club „Logo“ in Hamburg, in dem die besten Teilnehmer der Ausgabe ihre Ergebnisse bei einem Konzert live spielen und dabei um die „Plattbeats“-Krone und Preise im Gesamtwert von 1200 Euro gegeneinander antreten.

Bereits seit der ersten Ausgabe im Jahr 2018 belebt Plattbeats die Musikszenen in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Junge Bands, deren Mitglieder im Alter zwischen 15 und 30 Jahren sind, können im Rahmen des Projekts einen ihrer Songs einreichen und übersetzen diesen dann gemeinsam mit Platt-Experten.

2019 gewann die Hamburger Rockband „Fuxx“ den Wettbewerb, die Erstausgabe konnte das Hip-Hop-Projekt „Standbild“ für sich entscheiden. Einreichungen für dieses Jahr sind noch bis zum 25. März möglich.

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