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Wismar Wie geht es weiter mit dem Wismarer Sternenwald?
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Wismarer Sternenwald plant zweite Auflage am Hafen

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12:06 08.01.2022
Hießen Gäste des Wismarer Sternenwalds in der Sternenhütte willkommen: Rob Hempel, Kersten und Oswald Herchner.
Hießen Gäste des Wismarer Sternenwalds in der Sternenhütte willkommen: Rob Hempel, Kersten und Oswald Herchner. Quelle: Jana Franke
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Wismar

Wer hat an der Uhr gedreht? Das könnten sich nicht nur Fans der rosaroten Zeichentrickfigur Paulchen Panther fragen, sondern auch Fans des Sternenwaldes, der bis Donnerstag erstmals in Wismar aufgebaut war. Einen Monat lang – vom 6. Dezember bis 6. Januar – war er am Alten Hafen geöffnet.

Zeit genug, um sich im Premierenjahr einen Namen zu machen. Und das hat er – nach Angaben der beiden Veranstalter Michael Hasemann und Rob Hempel. „Wir haben viel Lob geerntet“, freut sich Hempel. Noch am letzten Tag holten sich viele einen Glühwein. Um beim Paulchen-Panther-Wortspiel zu bleiben, sei hiermit verraten: Wir kommen wieder, keine Frage. Das versprach das Veranstalter-Duo.

Für drei Jahre ist ein Vertrag für die Fläche am Hafen mit der Stadt abgeschlossen. „Unser Plan ist es, am 21. November parallel zum Wismarer Weihnachtsmarkt zu eröffnen“, blickt Michael Hasemann voraus.

Wieder über den Jahreswechsel hinaus soll dann der Sternenwald stehen. „Es war eine gute Idee, nicht parallel zum Weihnachtsmarkt abzubauen“, schätzt Michael Hasemann ein. „Viele Gäste, die zwischen Weihnachten und Neujahr in Wismar zu Gast waren, schauten bei uns vorbei“, freut sich auch Rob Hempel. „Für das erste Jahr können wir wirklich zufrieden sein.“

Sternenwald wurde Name pandemiebedingt nicht gerecht

Nichtsdestotrotz hofft er auf ein besseres 2022 – dann, wenn der Sternenwald seinem Namen auch gerecht wird. Optisch musste das Gelände nämlich pandemiebedingt in abgespeckter Form daherkommen. Es durfte nicht so gestaltet werden, wie es die Veranstalter eigentlich geplant hatten. Den Sternenwald sollten 170 Nordmanntannen mit einer Größe von drei bis 13 Metern säumen. Begrenzt werden sollte er zudem mit Jägerzäunen. Doch dann kam noch vor dem offiziellen Start die Auflage, alles zu entzerren und optisch großzügiger zu gestalten. „Wir hoffen nun im November auf den Nordmanntannenwald“, so Hasemann.

Aufgebaut waren am Hafen vier Buden, aus denen Leckeres verkauft worden war. Zusätzlich gab es eine Sternenhütte, in die zum gemütlichen Umtrunk geladen wurde. „Die 2G-plus-Regel hat uns natürlich einige Gäste gekostet, aber die, die kommen wollten, schauten mit einem Testergebnis vorbei“, resümiert Rob Hempel, der vor allem die Zusammenarbeit mit der Veranstaltungszentrale der Stadt Wismar lobt.

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Eigentlich sollten Gäste auch die Möglichkeit haben, den Jahreswechsel im Sternenwald zu feiern. Doch ab 21 Uhr war Schluss. „Wir haben uns kurzfristig dagegen entschieden, weil wir die Befürchtung hatten, dass es einen Massenauflauf gibt. Den wollten wir vermeiden“, begründet Michael Hasemann. Schließlich sollte es nicht à la Paulchen Panther heißen: „Machst ja manchmal schlimme Sachen ...“

Von Jana Franke