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Wismar Wismarer Werft-Arbeiter unterstützen „Helfen bringt Freude“
Mecklenburg Wismar Wismarer Werft-Arbeiter unterstützen „Helfen bringt Freude“
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17:51 18.12.2018
Maik Liesberg und Ines Scheel vom Betriebsrat der MV Werften haben gestern die OZ-Spendenbox mit 1000 Euro gefüllt. Quelle: Kerstin Schröder
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Wismar

Endspurt für die OZ-Spendenaktion „Helfen bringt Freude“: Bis zum Heiligabend sollen sich die Vereins-Konten der Wismarer Rettungsschwimmer und Jauxi!Entertainment weiter füllen. Dafür sorgen viele Privatpersonen, aber auch Firmen. Unterstützung gibt es unter anderem von den Mitarbeitern der MV Werft in Wismar. Sie haben auf ihrer Betriebsversammlung Anfang Dezember Geld für die OZ-Weihnachtsaktion gesammelt. Herausgekommen sind 1000 Euro. „Wir finden es toll, was die beiden Vereine auf die Beine stellen“, sagen die Ines Scheel und Maik Liesberg vom Betriebsrat. Beide haben am Dienstag das Geld im OZ-Service-Center in der Mecklenburger Straße vorbeigebracht und in die Spendenbox gesteckt. „Wir unterstützen seit Jahren gerne die OZ-Weihnachtsaktion, weil wir so etwas an engagierte Menschen der Stadt zurückgeben können“, ergänzen sie.

Auch Pia Jantzen hat Geld in die Spendenbox getan: 20 Euro. Hinzu kommen viele anonyme Spenden: So hat ein junger Mann am Dienstag einen Beutel mit Hunderten Münzen bei der OZ abgegeben. Wir sagen allen Spendern: Herzlichen Dank! Jeder Euro zählt!

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„Die Wismarer Lokalreaktion unterstützt in diesem Jahr das ehrenamtliche Engagement der beiden Vereine, die sich zu wichtigen Pfeilern im sozialen Bereich der Stadt entwickelt haben und auf Spenden angewiesen sind, um ihre großartige Arbeit fortführen zu können“, berichtet Kerstin Schröder, Leiterin der OZ-Lokalredaktion Wismar. Hinter „Jauxi!Entertainment“ stehen 100 Jugendliche, die in ihrer Freizeit Musicals auf die Bühne bringen und für ausverkaufte Häuser sorgen. Sie brauchen dringend Geld für weitere Produktionen – für Gesangsprofis, die sie unterrichten, Kostüme und Bühnenbilder.

Die Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sorgt nicht nur dafür, dass im Sommer die Strände in der Region gut überwacht werden. Ihre Mitglieder kümmern sich auch um Kinder aus finanzschwachen Familien, Krebspatienten, Erwachsene, die nicht schwimmen können, und helfen in Havarie- und Katastrophenfällen. Möglich ist das nur dank vieler 25 Übungsleiter, Trainer und Ausbilder, die in ihrer Freizeit am Beckenrand stehen, eine Therapiegruppe für Frauen mit Brustkrebs betreuen, oder Kindergruppen für Wettkämpfe trainiert. Auch Mädchen und Jungen, die noch nicht schwimmen können, werden dank der DLRG ausgebildet. Wie Pressesprecherin Dana Gromoll berichtet, haben seit der Gründung der Ortsgruppe im Jahr 1990 bisher 2600 Kinder und mehr als 200 Erwachsene das Schwimmen erlernt. Außerdem sind mehr als 1300 Rettungsschwimmer ausgebildet worden. Auch Kinder aus finanzschwachen Familien, deren Eltern sich Schwimmkurse nicht leisten können, werden ins Wasser geschickt. Zwei dieser Kurse sind bereits durchgeführt worden – dank einer Spendenaktion beim jährlichen Zwölf-Stunden-Schwimmen. Einige Mädchen und Jungen haben so viel Spaß gehabt, dass sie sich für weitere Kurse angemeldet haben.

Kerstin Schröder

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