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Wismar Zahl der Arbeitslosen in Nordwestmecklenburg steigt leicht
Mecklenburg Wismar Zahl der Arbeitslosen in Nordwestmecklenburg steigt leicht
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13:40 31.01.2019
Die Agentur für Arbeit Wismar bilanziert: 2018 war ein gutes Jahr - auch, wenn die Arbeitslosenquote zum Jahresende saisontypisch anstieg. Quelle: Michaela Krohn
Wismar

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar in Wismar und Nordwestmecklenburg gestiegen. Die Agentur für Arbeit zählt 367 mehr arbeitslose Menschen als noch im Dezember. Die Statistik besagt aber auch: Es sind 739 Arbeitslose weniger als im Januar 2018. „Der leichte Anstieg gegenüber dem Dezember ist typisch für die Jahreszeit und lässt sich vor allem auf das eingeschränkte Tourismusgeschäft und die saisonal typischen Auftragsrückgänge im Wohnungs-, Straßen- und Gartenbau zurückführen“, erklärt Lena Schröder von der Agentur für Arbeit Wismar. Dennoch seien zum ersten Mal seit Aufzeichnungsbeginn weniger als 6000 Menschen – nämlich 5428 – im Januar arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote in Nordwestmecklenburg liegt zurzeit bei 6,6 Prozent, in Wismar bei 7,8.

Auch das Jobcenter Nordwestmecklenburg zählt heute 817 weniger Arbeitssuchende als im Januar 2018. Geschäftsführer Martin Greiner betont: „Wir setzen seit Januar verstärkt auf die Möglichkeit, Arbeitgebern Lohnzuschüsse anzubieten.“ Durch das neue sogenannten Teilhabechancengesetz, das seit dem 1. Januar in Kraft ist, können die Jobcenter nun bis zu fünf Jahren Lohnzuschüsse bis zu 100 Prozent zahlen, wenn Unternehmen Langzeitarbeitslose einstellen. Zudem sollen ehemalige Langzeitarbeitslose, die nun in Arbeit sind, mehr von den Mitarbeitern der Jobcenter unterstützt werden. „Das geht zum Beispiel bei der Eröffnung eines Kontos los. Wir wollen mit Rat und Tat zur Seite stehen und sie nicht plötzlich allein lassen“, erklärt Greiner.

Generell wollen Arbeitsagentur und Jobcenter nun noch stärker auf Qualifizierungsmaßnahmen setzen. „Das sind in unserer Region zum Beispiel Weiter- und Ausbildungen im Erzieherbereich oder Umschulungen für Werftenzulieferer“, sagt Lena Schröder von der Arbeitsagentur Wismar.

Für junge Menschen, die sich darüber informieren wollen, welche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sie haben, veranstalten Jobcenter, Arbeitsagentur und Berufsinformationszentrum am 2. Februar die Berufs- und Studienmessen „Jumpin 2019“ von 10 bis 13 Uhr in der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Schwerin. Dort präsentieren sich die Hoch- und Fachhochschulen des Landes sowie Universitäten, Arbeitgeber und -vermittler.

In Wismar findet zudem am 4. April die Berufs- und Ausbildungsmesse „Lernen & Arbeiten“ in der Wismarer Markthalle statt. Im vergangenen Jahr kamen rund 5400 Arbeitsuchende, Pendler, Wechselwillige, Studienabbrecher und junge Leute, die sich für Ausbildungs- und Studienangebote in der Region interessieren.

Michaela Krohn

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