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Bauen und Wohnen Der nächste Winter kommt: Heizung zum Saisonende optimieren
Mehr Bauen und Wohnen Der nächste Winter kommt: Heizung zum Saisonende optimieren
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04:30 29.05.2017
Wenn zum Saisonende die Heizung ausgestellt wird, sollte man sie nicht bis zum nächsten Winter vergessen. Denn nun ist ein guter Zeitpunkt, die Anlage zu warten.
Wenn zum Saisonende die Heizung ausgestellt wird, sollte man sie nicht bis zum nächsten Winter vergessen. Denn nun ist ein guter Zeitpunkt, die Anlage zu warten. Quelle: Christin Klose/dpa
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Berlin

Kaum ist der Winter vorbei, und die ersten warmen Sonnenstrahlen locken in den Garten, sollten Hausbesitzer schon wieder an die klirrende Kälte im kommenden Winter denken. Und vor allem aber daran, wie sie es sich dann mollig-warm in den Räumen machen.

Nach dem Winter ist die beste Zeit für den Check-up und die Vorbereitung der Heizungsanlage. Der Zeitpunkt liegt auf der Hand: Soll die Heizung ab Herbst optimal laufen, muss man die Pause nutzen. Das erleichtert auch das Beauftragen eines Handwerkers. Denn Termine gibt es Branchenangaben zufolge in vielen Regionen aktuell nur mit viel Vorlauf. Ein Fahrplan für Hausbesitzer:

Heizkosten

Übersteigt die diesjährige Abrechnung die Vorjahreszahlen um mehr als zehn Prozent, sollte man einen Fachmann rufen, rät der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum in Bonn daher.

Bedenken muss man allerdings die Witterung: War diese entscheidend kälter als etwa im Vorjahr, steigt natürlich auch der Energieverbrauch. Das war laut Auswertungen im Winter 2016/17 der Fall. Das Internet-Vergleichsportal Verivox hat ermittelt, dass Haushalte von Anfang Oktober bis Ende März durchschnittlich zwölf Prozent mehr Energie aufwenden mussten. Das Portal Check24 schätzt den Mehrbedarf auf acht Prozent.

Heizkörpern
hydraulischen Abgleich

Das ist wichtig - denn wenn zu viel oder zu wenig Wasser fließt, werden nicht alle Räume im Haus gleichmäßig warm. Die Folge ist, dass kältere Heizkörper stärker aufgedreht werden. Und das verursacht unnötige Kosten.

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Thermostate
Stiftung Warentest

dpa/tmn

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