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Bauen und Wohnen Sicher durch die Finanzierung: So rüsten sich Hauskäufer gegen Risiken
Mehr Bauen und Wohnen Sicher durch die Finanzierung: So rüsten sich Hauskäufer gegen Risiken
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13:00 29.05.2019
Ändert sich die Lage, sollte man mit der Bank reden. Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall/akz-i
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Ralf Oberländer, Baufinanzierungs-Experte der Bausparkasse Schwäbisch Hall, hat fünf Tipps, mit denen Bauherren Finanzierungsrisiken aus dem Weg gehen können.

 

1. Verdienstausfall: Durch einen Jobverlust oder Krankheit können Einnahmen schnell deutlich niedriger ausfallen. Gut, wenn sich die Rate für ein Darlehen flexibel anpassen und die Laufzeit verlängern lässt. Dafür benötigen Bauherren eine Baufinanzierung mit Tilgungssatzwechsel.

 

2. Größere Reparaturen: Irgendwann werden Reparaturen an der Immobilie unvermeidbar. Dafür lässt sich vorsorgen: „Ein Bausparvertrag kann schon ab Beginn der Finanzierung mit kleinen Beträgen bespart werden und sichert ein zinsgünstiges Darlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke“, weiß der Schwäbisch Hall-Experte. Darüber hinaus empfiehlt er, stets drei Monatsgehälter als Finanzpolster zurückzulegen.

 

3. Zinsanstieg: Noch sind die Zinsen niedrig. Dies dürfte jedoch auf Dauer nicht so bleiben. „Um auch in Zukunft von den aktuellen Zinsen zu profitieren, empfiehlt sich ein Darlehen mit langer Laufzeit“, erklärt Oberländer. Tipp: Mit einem Bauspar-Kombikredit als Alternative zum Bankdarlehen lassen sich die günstigen Zinsen für die gesamte Laufzeit und zusätzlich staatliche Fördermittel sichern.

 

4. Eltern werden Pflegefall: In diesem Fall können auch die Kinder zur Finanzierung herangezogen werden. Um die Höhe der Beteiligung festzustellen, wird zunächst ein Selbstbehalt, also der Eigenbedarf der Kinder, errechnet. Dabei können auch Tilgungen und Kosten der Baufinanzierung geltend gemacht werden.

 

5. Todesfall: Damit zum Verlust des Partners nicht auch noch der Verlust des Hauses hinzukommt, lohnt sich der Abschluss einer Risikolebens- oder Restschuldversicherung.

 

Fazit: Ändert sich die finanzielle Lage, sollten Bauherren frühzeitig das Gespräch mit der Bank suchen. „Jedes Kreditinstitut hat ein Interesse daran, dass die Finanzierung dauerhaft trägt. Verändern sich die finanziellen Rahmenbedingungen, wird ein guter Berater alles daran setzen, eine Lösung zu finden“, weiß Oberländer. Grundsätzlich gilt: Je niedriger die Kreditsumme, desto geringer die möglichen Risiken. „Deshalb sollten Bauherren anfangs so viel Eigenkapital wie möglich einbringen und später regelmäßig Sondertilgungen nutzen.“

 

Weitere Informationen finden Sie unter dem weiterführenden Link: www.schwaebisch-hall.de