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Bildergalerien Dauerbaustelle Ostmole
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07:00 11.07.2018
Die Dauerbaustelle Ostmole soll im Januar 2019 fertig gestellt sein. Quelle: Miriam Weber
Stralsund

Es ist ein Mammutprojekt. Im Juli des vergangenen Jahres haben die Sanierungsarbeiten an der Ostmole auf dem Dänholm in Stralsund begonnen. Seitdem sind nicht nur die Kosten gestiegen, sondern hat sich auch der Termin zum Abschluss der Arbeiten immer wieder verschoben. Doch Robert Schönfisch ist guter Dinge: „Bis Januar 2019 rechnen wir mit einem Abschluss der Bauarbeiten“, erklärt der Projektleiter der Architekten- und Ingenieurunion (AIU). Ursprünglich war dafür der Juli 2018 vorgesehen.

Das Ende der Sanierungsarbeiten an der Ostmole in Stralsund verschiebt sich um ein halbes Jahr. Mit einem Abschluss wird im Januar 2019 gerechnet - wenn denn alles nach Plan läuft.

Sollten ursprünglich 7,4 Millionen Euro in dieses Projekt investiert werden, sind es mittlerweile 8,7 Millionen Euro. „Die Bergung von Wracks, Betonbruch und Sinkstücken und die Entsorgung von Schlick haben zu der Erhöhung der Kosten geführt“, erklärt Helga Nachtwey vom Amt für Planung und Bau.

Viel Zeit, und damit Geld, hat die Kampfmittelsondierung in Anspruch genommen. Das Baugebiet gehört zu den Arealen, die im Zweiten Weltkrieg bombardiert wurden. Besonders die Sondierungen rund um die Spundwände waren aufwändig. „Insgesamt gibt es 750 Sondierungen, bisher haben wir 37 Anomalien festgestellt, eine davon war tatsächlich eine Granate“, erklärt Helga Nachtwey.

Derzeit werden die neuen Spundkästen gesetzt, im Anschluss daran sollen die Tragrohre für den neuen Schwimmsteg gerammt werden. Sind die Bauarbeiten beendet, dann ist die Ostmole erneuert, es gibt 22 neue Liegeplätze für Wasserwanderer und einen Anleger für Flusskreuzfahrtschiffe. Außerdem werden auch die bisherigen fünf Stege des Wassersportzentrums Liegeplätze für Wassersportler bereit halten.

Miriam Weber

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