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Bildergalerien Hafen hat jetzt 80 neue Liegeplätze
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14:58 01.10.2018
Nach dem ersten Spatenstich im Oktober 2017 konnte der umgebaute Hafen in Barhöft gestern endlich übergeben werden. Zur Einweihung wurde die Kaimauer um drei Steine im Mecklenburg-Vorpommern-Look erweitert.
Nach dem ersten Spatenstich im Oktober 2017 konnte der umgebaute Hafen in Barhöft gestern endlich übergeben werden. Zur Einweihung wurde die Kaimauer um drei Steine im Mecklenburg-Vorpommern-Look erweitert. Quelle: Ines Sommer
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Barhöft

Nach fast einem Jahr Bauzeit – und doch mit einer Verspätung von drei Monaten – wurde am Montag der umgebaute Hafen in Barhöft eingeweiht. 2,8 Millionen Euro investierte die Gemeinde Klausdorf in die Erweiterung des Wasserwanderrastplatzes, wie die Maßnahme offiziell heißt.

Der Hafen in Barhöft (Vorpommern-Rügen) wurde nach umfangreicher Erweiterung am Montag eingeweiht. Die Gemeinde Klausdorf hat 2,8 Millionen Euro investiert, damit u.a. 80 neue Liegeplätze entstehen können.

2,3 Millionen steuerte das Land aus Fördertöpfen bei.Wichtigste Nachricht für Segler, Angler und Wassersportler: Der Hafen wurde um rund 3500 Quadratmeter erweitert, so dass 80 neue Liegeplätze zur Verfügung stehen. Insgesamt können dann also 144 Plätze genutzt werden, denn Anfang der 90er-Jahre hatte die Gemeinde Klausdorf den Hafen schon einmal umgebaut und über 60 Anlegemöglichkeiten geschaffen. Bis zur Wende durfte ürbigens niemand den Bereich betreten. Der Hafen, einst von Lotsen in Barhöft gegründet, war zu DDR-Zeiten Sperrgebiet und wurde ausschließlich von der Volksmarine genutzt.

Staatssekretär Stefan Rudolph aus dem Schweriner Wirtschaftsministerium betonte, dass nicht nur die neuen Liegeplätze gebaut wurden. „Wir haben gleichzeitig alles neu geordnet, so dass der Hafenbetrieb sicherer geworden ist. Und wir haben jetzt mehr Platz für diejenigen, die den Hafen in einem Notfall anlaufen wollen.“

Ob Architekten der AIU in Stralsund, Spezialwasserbauer der Firma Colcrete von Essen aus Peenemünde, Ingenieure des Stralsunder Büros Küchler oder die beiden Hafenmeister Tony Reimer und Sven Marquardt – der Klausdorfer Bürgermeister Thomas Reichenbach (CDU) dankten allen, die an den Hafenarbeiten Anteil hatten. „Hier war ein gutes Team am Werk, das gute Arbeit abgeliefert hat, auch wenn wir mit mancher Überraschung fertig werden mussten“, so das Gemeindeoberhaupt.

Der Bürgermeister hatte sich überlegt, dass er bei der Einweihung des Millionenprojektes auf eine Banddurchschneide-Zeremonie verzichtet. „Ich habe gedacht, wir legen dafür die letzten Steine in die Kaimauer.“ Gesagt, getan. Damit diese drei Brocken aus dem Grau hervorstechen, hat sie Thomas Reichenbach in den Farben Mecklenburg-Vorpommerns gestaltet: Blau, Weiß mit Gelb und Rot.

Sommer Ines