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Bildergalerien So feiert das Phantechnikum: Oldtimer-Rallye und Museumsfest
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12:28 23.07.2018
Der Teilnehmer mit dem ältestens Auto bei der Museumsrallye des Phantechnikum: Kurt Nägele. Quelle: Jörg Schmidt
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Wismar

Auf Hochglanz poliert, schick gemacht für den großen Tag und in Reih und Glied aufgestellt, sind am Sonnabend 47 Oldtimer bei der fünften Museumsrallye des Phantechnikums in Wismar gestartet. Mit dabei waren sowohl alte Autos als auch Motorräder, die beim Start von zahlreichen Besuchern bestaunt wurden. Die Teilnehmer kamen überwiegend aus der Region, aber auch auch von der Insel Rügen und aus dem Süden Berlins. Ihre Aufgabe: Einmal bis nach Timmendorf auf der Insel Poel und wieder zurück zum Technischen Landesmuseum nach Wismar. Und damit das Rennen nicht allzu einfach wird, haben sich Josephine Hagelstein und Gloria Janas vom Phantechnikum ein paar knifflige Aufgaben überlegt, die die Teams unterwegs lösen mussten.

47 Fahrzeuge sind am Wochenende bei der Oldtimer-Rallye des Phantechnikums in Wismar gestartet. Ihre Aufgabe: Einmal nach Poel und zurück fahren und unterwegs knifflige Fragen beantwortet. Zudem lud die Einrichtung zum fünften Museumsfest.

20 Aufgaben mussten die Teilnehmer – ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd – lösen. „Wir haben ihnen vorher eine Karte auf Papier gegeben – wie früher. Und die Aufgaben haben wir uns so überlegt, dass man die Antworten nicht einfach googeln konnte“, verrät Gloria Janas. Unterwegs – es ging von Wismar über Hornstorf und Alt Farben bis zum Timmendorfer Leuchtturm auf Poel – warteten so etwa Fragen wie „Wie hoch ist der Marienkirchturm?“, „Wie viele Schwedenköpfe begegnen Ihnen auf der Strecke“ oder „Wie lang ist die Brücke – nicht der Damm – die in Fährdorf auf die Insel führt?“.

Fahrer aus Warin und Neukloster sind am schnellsten

Am schnellsten hat Peter Auert aus Warin alle Aufgaben auf der 59 Kilometer langen Strecke gelöst und war nach knapp eineinhalb Stunden wieder am Phantechnikum. Er war mit einem BMW<TH>320 aus dem Baujahr 1988 unterwegs. Bei den Motorradfahrern lag Rolf Mahnke aus Neukloster mit seiner Triumph aus dem Baujahr 1941 ganz vorn. Das älteste Fahrzeug stammte übrigens aus dem Jahr 1929. „Ihm haben wir dann auch die Startnummer 29 gegeben“, sagt Gloria Janas.

Nur ein Fahrer musste unterwegs aufgeben

Auch Museumsdirektor Andrej Quade war mit der Veranstaltung zufrieden: „Es war wirklich schön und hat allen Spaß gemacht. Es gab keinen übertriebenen Ehrgeiz bei den Fahrern.“ Unterstützt wurde die Museumsrallye vom ADAC Hamburg.

Alle Fahrer seien letztendlich mit einem guten Gefühl wieder vom Hof gefahren. Nur ein Motorradfahrer sei unterwegs liegengeblieben und wurde vom Team des Phantechnikums auf einem Moped wieder „eingesammelt“. Und: „Wir wollen – nachdem wir ja im letzten Jahr mit der Rallye ausgesetzt haben – im nächsten Jahr gleich wieder eine veranstalten“, kündigt Mitarbeiterin Gloria Janas freudig an.

Museum zeigt auch eigene Fahrzeuge

Übrigens: Auch ein Trabant 600, der zum Bestand des Phantechnikums gehört, ist bei der Rallye gestartet – sogar als erstes Fahrzeug. Ein anderer Oldtimer – ein Wartburg Cabrio 311 – blieb für die Zuschauer auf dem Hof des Museums stehen.

Die eigenen Fahrzeuge konnten Besucher zudem gestern Nachmittag beim Museumsfest im und vor dem Phantechnikum bestaunen. Der eigentliche Höhepunkt – im wahrsten Sinne des Wortes – war dort allerdings kein Fahrzeug, sondern ein Ballon, der an einem Kran befestigt war. Von dort aus konnten Besucher von hoch oben einen weiten Blick über die Hansestadt und etwas darüber hinaus genießen.

Michaela Krohn

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