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13:00 28.12.2019

Das Greifswalder Jahr in Bildern

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​Januar: Am 2. Januar hat das erste große Sturmhochwasser des Jahres 2019 den Kreis Vorpommern-Greifswald heimgesucht. Ein kräftiger Nordwind drückte auf die Küsten von Ostsee und Bodden. In Greifswald wurde ein Pegelstand von 6,68 Metern gemessen, das war mehr als 2017. Wieck und Greifswald blieben dank des Sperrwerks vom Hochwasser verschont. Das Seebad Lubmin indes hat wie schon zwei Jahre zuvor Teile der Düne verloren. Bürgermeister Axel Vogt steht an der Stelle, an der die Düne eigentlich in den Strand übergeht. Dort werden sonst die kleinen Boote angebunden.

Quelle: Dana Frohbös

Februar: Einwohner der Stadt Greifswald haben versucht, die Fällung der Schwarzpappel in der Fallada-Straße in letzter Minute zu verhindern. Mit Hilfe einer einstweiligen Verfügung wollten sie die Kappung des Naturdenkmals stoppen und so Zeit für ein weiteres Gutachten des Baumes ermöglichen. Die Anfrage an die Untere Naturschutzbehörde allerdings lief ins Leere, zunächst wurde ein Fax nicht bearbeitet, dann konnte kein Entscheidungsberechtigter gefunden werden. Zunächst hatten die Baumfreunde die Mitarbeiter der Abholzfirma dazu gebracht, die Arbeiten auszusetzen. Die Leitung allerdings drang auf eine Wiederaufnahme, die Aktivisten wurden von der Polizei mit einem Platzverbot belegt. Die Stadt hatte sich nach einem Gutachten zur Kappung des Baumes auf 6 Meter Stammhöhe entschlossen, die Verkehrssicherheit sei nicht mehr gegeben, hieß es. Baumexperten der Dendrologischen Gesellschaft hatten diese Bewertung in Zweifel gezogen.

Quelle: Stefanie Ploch

Februar: ​Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit wurde die neue Zentrale Notaufnahme an der Universitätsmedizin Greifswald in Betrieb genommen. Da sich das Patientenaufkommen in den vergangenen 25 Jahren in der Notfallmedizin vervierfacht hatte, war ein Neubau notwendig geworden. Jedes Jahr werden rund 36 000 Notfallpatienten an der Greifswalder Unimedizin betreut, das sind täglich um die 100 Menschen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat den Neubau der 2550 Quadratmeter großen Zentraleinrichtung mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 22 Millionen Euro finanziert. Der Neubau bietet mehr Platz, breitere Gänge, mehr Behandlungsräume. Sämtliche Untersuchungen – vom Röntgen bis zum MRT – finden in der Notaufnahme statt, die Schlaganfall-Abteilung mit Computertomograph schließt unmittelbar an, ein Fahrstuhl kann Patienten direkt auf die Intensivstation bringen. Zudem gibt es drei Schockräume für lebensbedrohlich Verletzte und Räume für infektiöse Patienten, von denen eine Ansteckungsgefahr ausgeht.

Quelle: Anne Ziebarth
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