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13:00 28.12.2019

Das hat die Menschen 2019 rund um Wismar bewegt

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​Ein Koloss kommt nach Wismar: Am Abend des 23. November erreichte das Mittschiff der künftigen „Global Dream“ die Dockhalle der Wismarer Werft. Einen Tag zuvor war es in Warnemünde ausgedockt worden. Als der schwimmende Gigant an seinem Ziel ankam, lagen rund 80 Kilometer auf See und ein ganzer Tag hinter ihm. Das letzte Stück – die Hafeneinfahrt in Wismar – war am kniffligsten. Ein Schlepper zog das Mittschiff in die Dockhalle. Die spektakulären Manöver schauten sich Tausende über beide Tage in Warnemünde, Zierow und Wismar an. Das Mega-Schiff made in MV wird einmal das größte Kreuzfahrtschiff der Welt werden und von MV Werften für den asiatischen Markt gebaut. Rund zehn Millionen Arbeitsstunden stecken in dem Mammutprojekt. 342 Meter lang und 46 Meter breit wird das Kreuzfahrtschiff am Ende sein, 2021 soll es für die Reederei Dream Cruises in See stechen. Die rund 1,5 Milliarden Euro teure „Global Dream“ wird dann bis zu 9500 Passagiere sowie 2200 Crewmitglieder aufnehmen. Die Schiffskabinen werden zurzeit in Wismar gefertigt.

Quelle: Sebastian Krauleidis / MV Werften

​In der Schule Neuburg wird im Februar ein Fahrstuhl eingebaut – für Klara. Das Mädchen ist unheilbar krank und immer mehr auf den Rollstuhl angewiesen. Dank des Lifts wird die Schule barrierefrei und Klara kann weiterhin mit ihren Freunden und Mitschülern lernen. Möglich gemacht haben das vor allem die Leser der OSTSEE-ZEITUNG. Menschen und Firmen aus Wismar und Umgebung spendeten insgesamt 20000 Euro. In einem Brief an die OZ-Leser bedankt sich die Zehnjährige. 50000 Euro stellt das Bildungsministerium zur Verfügung. Die Umbauarbeiten kosten insgesamt 75000 Euro.

Quelle: privat

​Seit Ende November lernen die Schüler der Evangelischen Schule „Robert Lansemann“ in ihrer neuen Schule am Lenensruher Weg. Für 6,28 Millionen Euro hat die Schulstiftung der Nordkirche als Träger einen H-förmigen, eingeschossigen Neubau in Holztafelbauweise unter nachhaltigen und ökologischen Gesichtspunkten errichten lassen. Das Gebäude bietet Platz für 330 Kinder. In ihrer „alten“ Schule auf der anderen Straßenseite ist jetzt genug Platz für den Hort sowie Kunst- und Bauprojekte.

Quelle: Nicole Hollatz
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