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14:46 20.12.2019

Diese Ereignisse haben MV 2019 bewegt

Es war der größte Brand in der Nachkriegsgeschichte des Landes: Tausende Helfer kämpften im Juli eine Woche lang gegen das verheerende Feuer in einem munitionsbelasteten Gebiet bei Lübtheen (Ludwigslust-Parchim). Knapp 1000 Hektar Wald standen auf dem 6000 Hektar großen ehemaligen Truppenübungsplatz in Flammen. Vier Dörfer mussten evakuiert werden. Auslöser für den Brand war phosphorhaltige Munition, die sich durch die Sommerhitze entzündet hatte. Experten gehen davon aus, dass in Lübtheen 45,5 Tonnen Munition je Hektar im Waldboden lagern.

Quelle: Jens Büttner/dpa

Im August gab Angela Merkel ein Heimspiel im Stralsunder Ozeaneum – doch nicht nur, um ihren Paten-Pinguin „Alexandra“ zu füttern. Die OSTSEE-ZEITUNG hatte zum Leserforum geladen und die Kanzlerin kam, um sich in ihrem Wahlkreis kritischen Fragen zu stellen. Eine ihrer Antworten erregte bundesweit Aufsehen. So warf ihr ein AfD-Kommunalpolitiker vor, dass es durch ihre Politik keine Meinungsfreiheit mehr gebe. Sie erwiderte: „Dass Sie hier sitzen, mir ohne Angst Ihre Meinung sagen können, ist doch ein Beweis für Meinungsfreiheit und lebendige Demokratie.“

Quelle: Kay Steinke

Die Proteste der Fridays-for-Future-Bewegung sorgten 2019 weltweit für Aufsehen. Auch in vielen Orten Mecklenburg-Vorpommerns, wie hier in Wismar, gingen Schüler immer wieder freitags auf die Straße. Ihr Ziel: Auf den Klimawandel aufmerksam machen und politische Maßnahmen im Kampf dagegen einzufordern. Im September fand die bislang größte Demonstration statt. Weltweit hatten die Aktivisten Proteste in mehr als 2300 Städten in 137 Staaten angekündigt. In MV waren mehrere Tausend Menschen – vor allem Schüler, Studenten und Senioren - mit bunten Bannern dabei.

Quelle: Michaela Krohn