Menü
Anmelden
Mehr Bilder Diese Ereignisse haben Rostock 2019 bewegt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:00 28.12.2019

Diese Ereignisse haben Rostock 2019 bewegt

Orkantief „Zeetje“ versetzte Rostock am 2. Januar in einen Ausnahmezustand: In Warnemünde wurde mit 1,67 Meter über Normal der höchste Pegelstand seit 1954 gemessen. Doch besonders stark hatte es die Innenstadt getroffen. Keller liefen voll, Straßen mussten zeitweise wegen Überflutungen gesperrt werden. Anwohner schleppten Sandsäcke herbei. Das Beste aus der Situation machen die Kinder im Petriviertel. Für Lukas und Hannes glich das Hochwasser einem Abenteuer. Sie erkundeten ihr Wohnviertel per Kanu.

Quelle: Frank Hormann

Hiobsbotschaften kamen zu Jahresbeginn auch aus Laage. Binnen weniger Wochen mussten die beiden wichtigsten Fluggesellschaften des größten Regional-Flughafens in MV Insolvenz anmelden. Anfang Februar stellte die Berliner Gesellschaft Germania den Flugbetrieb ein. Kurz darauf verkündete auch die Airline Flybmi ihr Aus. Damit fiel mehr als die Hälfte aller Flüge weg – und somit ein Großteil der Einnahmen. Doch schon im März konnte der Flughafen neue Fluglinien gewinnen. Ob künftig wieder Mallorca angeflogen wird, ist allerdings noch ungewiss.

Quelle: dpa

Im März erlebte Rostock die vermutliche größte Evakuierungsaktion seit Kriegsende in MV: Im Rosengarten war eine 250 Kilogramm schwere US-Fliegerbombe entdeckt worden. Nur zwei Tage nach dem Fund wurde ein Gebiet im Umkreis von 1000 Metern geräumt. 10 000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen, sämtliche Behörden und Geschäfte der Innenstadt blieben geschlossen, 400 Polizisten und Helfer waren im Einsatz. Für den Bombenentschärfer Fred Tribanek lief schließlich alles nach Plan. Nach etwa 2 Stunden wurde die Evakuierung beendet.

Quelle: OVE ARSCHOLL