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Mehr Bilder Diese Kriminalfälle haben Mecklenburg-Vorpommern bewegt
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15:08 10.05.2019

Diese Kriminalfälle haben Mecklenburg-Vorpommern bewegt

Schwerin, September 2018: Ein 23-jähriger Drogenkonsument wurde wegen Mordes und Raubes angeklagt. Der Mann steht im Verdacht, eine 85-Jährige ermordet zu haben, er soll die alte Dame gekannt haben. Ihm wird vorgeworfen, in ihr Haus eingebrochen zu sein, um Bargeld und Wertgegenstände zum Kauf von Drogen zu erbeuten. Die alte Dame soll ihn dabei überrascht haben, der Täter stieß sie daraufhin zu Boden und wandte „massive Gewalt“ an. Nachdem die Frau keine Lebenszeichen mehr von sich gab, durchsuchte der Mann das Haus und floh mit der Beute. Wenige Tage später stellte er sich der Polizei und gestand die Tat. Nachbarn fanden die alleinlebende Frau, nachdem sie mehrere Tage nicht gesehen wurde.

Quelle: Cornelius Kettler

Bad Kleinen, Juni 1993: Der RAF-Terrorist Wolfgang Grams liegt tödlich getroffen am Gleis 4 des Bahnhofs der mecklenburgischen Stadt Bad Kleinen. Im Juni 1993 versuchte die Polizei-Spezialeinheit GSG 9 auf dem Bahnhof, zwei RAF-Terroristen festzunehmen. Der Einsatz missglückte. Wolfgang Grams tötete einen Polizisten und anschließend sich selbst. Der Fall führte die damalige Bundesregierung und die Sicherheitsbehörden in eine schwere Krise.

Quelle: dpa

Güstrow, März 2018: Unternehmer ersticht Ex-Freundin: Der Angeklagte Jens H. hat sich in der Mordnacht Anfang März 2018 mit einem Nachschlüssel Zutritt zur Wohnung seiner Ex-Freundin verschafft und die in der Badewanne liegende Frau getötet. Die Gerichtsmedizin hatte zwölf Messerstiche festgestellt. Der Mann habe sein Opfer gleichzeitig noch unter Wasser gedrückt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann aus Eifersucht seine 36 Jahre alte Ex-Freundin getötet hat und verurteilte ihn zur lebenslangen Haft. Die Beziehung der beiden hatte 13 Jahre gedauert. Der Tat sei ein monatelanger Chat in einem sozialen Netzwerk vorausgegangen, bei dem der Mann ein Fake-Profil „Mike Müller“ benutzt habe. So habe er die Frau getäuscht und sich ihr genähert. Zunächst behauptete Jens H. noch, er habe in Notwehr gehandelt, später, dass er sich nicht an die Tat erinnern könne.

Quelle: Stefan Tretropp