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13:12 15.07.2019

Strand-Knigge

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Wer eine Burg bauen will, sollte dies beachten: Festungsartige Sandburgen um den Strandkorb, liebevoll verziert mit Muscheln und obenauf wahlweise eine Ferrari- oder HSV-Fahne: Das ist vielerorts nicht mehr erlaubt. Dabei geht es aber nicht um Kleckerburgen am Spülsaum, sondern um größere Bauwerke. In Binz und Göhren auf Rügen sind sogar Maximalmaße für Strandburgen vorgegeben: Sie dürfen nicht höher als 0,30 Meter und im obersten Durchmesser nicht größer als 3,50 Meter sein. Jacob (8) aus Berlin macht gerade in Kühlungsborn mit seinen Eltern Urlaub. Eine Sandburg am Strand gehört für ihn dazu.

Quelle: Frank Söllner

Dünenspaziergänge sind okay – aber nur auf den vorgegebenen Wegen. Abkürzen über Sand und Pflanzen ist ein No-Go. Deiche und Dünen sollen das Hinterland schützen. Aufgrund dieser Funktion und weil sie Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen sind, heißt es „Betreten verboten“. Und mit Hund geht es im Sommer nur an den Hundestrand.

Quelle: Frank Söllner

Timo Schäfer (45) aus Braunschweig geht mit seinem Hund Charly (10)gern an den Hundestrand. An den anderen Strandabschnitten ist das Betreten mit den Vierbeinern zwischen Anfang Mai und Ende September meist untersagt. Doch auch am Hundestrand ist nicht alles erlaubt. So müssen Halter die Hinterlassenschaften ihres Tieres auch dort wegräumen. Oft dürfen Hunde an „ihrem“ Strand auch im Sommer frei laufen. Manchmal besteht dort ebenfalls Leinenzwang, etwa im Ostseebad Sellin oder auf Hiddensee. In Warnemünde gibt es für Hundebesitzer eine eigene Strandkorbvermietung.

Quelle: Frank Söllner
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