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16:00 07.08.2019

Das sagen die Rostocker zur Finanzierung der Buga

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Cristian Garate (56), ein lange in Rostock ansässiger Dolmetscher, äußert sich gespalten zur BuGa in Rostock. Er erkennt das Potenzial der BuGa, der Hansestadt Geld und Ansehen einzubringen, räumt aber auch ein, dass das hierfür benötigte Geld ebenso gut zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in den Stadtteilen genutzt werden könne.

Quelle: Finn Losand

Ingo Pagels (60) aus Rostock äußert sich vehement gegen das Ausrichten der Gartenschau. „Die haben gar nichts vom IGA-Park gelernt,“ sagt der Kaufmann, und meint damit die Stadtregierung. Im IGA-Park sieht Ingo nur noch selten Menschen, besonders unter 60. Unterhaltung sei, so sagt er, sehr viel günstiger online zu erhalten als in den veralteten, seiner Meinung nach überteuerten Einrichtungen, zu welchen er Gartenanlagen, Theater und Kinos zählt.

Quelle: Finn Losand

„Rostock meldet sich für die Buga an, und dabei sieht man doch, wie die in Hamburg und Schwerin gescheitert ist,“ sagt Reiner Golz, ein Elektriker aus Rostock. Der 75-Jährige hat kein Verständnis für das Ausrichten der Gartenschau, besonders in Anbetracht des Risikos der Umweltbelastung, das vom Gebrauch der Plastikbecher und Glasflaschen bei großen Veranstaltungen ausgeht. Reiner findet, dass das verwendete Geld lieber zur Unterstützung von Retnern verwendet werden soll, und schlägt eine Rentnerkarte für öffentliche Verkehrsmittel vor, ähnlich der Schülerkarte.

Quelle: Finn Losand
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