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19:33 07.08.2019

Gefahren in der Ostsee

So unangenehm eine Berührung mit Feuerquallen auch sein kann, sie bedeutet keine Lebensgefahr. Der Kontakt mit den einheimischen Formen der Nesseltiere sei nur eine Zeit lang sehr unangenehm. „Man sollte aufpassen, dass man nicht in eine Gruppe von Quallen schwimmt“, warnt IOW-Forscher Jörg Dutz. Nach einem Kontakt mit einer Feuerqualle rät Manuel Brumme vom DRK dazu, „die Stelle zu kühlen oder beispielsweise mit nassem Seesand abzureiben. Meist verschwindet der Juckreiz dann nach 30 Minuten.“ Dabei sollten die Betroffenen kein Süßwasser oder Alkohol verwenden. Dadurch könnten die in der Haut haftenden Nesselzellen der Quallen aufplatzen und noch mehr Gift freisetzen. Badegäste sollten möglichst die Bademeister aufsuchen. Je nach Grad der Verbrennung werde dort entschieden, ob der Notdienst zu Rate gezogen werden muss, erklärt Thorsten Erdmann vom DLRG.

Quelle: Wusel007/Wikipedia/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

2018 und 2019 sind Menschen in Mecklenburg-Vorpommern nach Vibrioneninfektionen gestorben. „Von den mehr als 1000 verschiedenen Vibrionenstämmen, die in unseren Breiten in den Meeren leben, sind die meisten für den Menschen ungefährlich“, schreibt der NDR. „Geschätzte fünf sind aber pathogen, können also beim Menschen zu Krankheiten wie Durchfall führen.“

Quelle: Public Domain by Dartmouth Electron Microscope Facility

Gefährlich sei Vibrio vulnificus, der zu einer Blutvergiftung und damit auch zum Tod führen könne. Gerade diese Stäbchenbakterien vermehrten sich bei anhaltenden Wassertemperaturen über 20 Grad sehr stark.

Quelle: Daniel Bockwoldt