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18:00 29.12.2020

Das Jahr 2020 in Bildern

August: ​Wo sonst der Bodden zum Sprung ins kühle Nass einlädt, herrscht mitten im Sommer Badeverbot. Übel riechende Blaualgen erobern das flache Gewässer in und um Greifswald. Zwei Hunde verenden, nachdem sie bei Wampen von dem versuchten Wasser tranken. Die Behörden warnen Strandbesucher vor gesundheitlichen Schäden. Das Phänomen der Blaualgen indes, die tatsächlich Cyanobakterien sind, ist an der Küste nicht neu, tritt immer wieder auf.

Quelle: Anne Ziebarth

September: Nazi-Symbolik oder regionale Verbundenheit? Im Frühherbst sorgt die Schriftart „Tannenberg“ im Edeka am Gleis vier für heiße Debatten im Netz und auf politischem Parkett. Während einige Leser eine nationalsozialistische Gesinnung des Marktbetreibers vermuten, bezeichnen andere die Vorwürfe als absurd und übertrieben. Sascha Ott, Sprecher des Konservativen Kreises der CDU moniert, dass der permanente „Nazi-Verdacht“ mittlerweile zu einem Dauerzustand der „neurotisierten Gesellschaft“ geworden sei. Die Diskussion erinnere stark an die Debatte um den umstrittenen Namenspatron Ernst Moritz Arndt der Greifswalder Universität.

Quelle: OZ

September: Das Theater ums Theater nimmt zu, als bekannt wurde, dass es mit dem geplanten Sanierungsstart ab 2022 womöglich keine Ausweichbühne in Greifswald geben wird. Da war die Nachricht, dass die Sanierung voraussichtlich um die 50 Millionen Euro kosten wird, gerade mal verdaut. Auf Ballettdirektor Ralf Dörnen, der ab der Spielzeit 2021/22 Intendant sein wird, kommen also schwierige Zeiten zu.

Quelle: Martina Rathke