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06:00 31.12.2020

Das wünschen sich Stralsunder für 2021

„Keine Insolvenzen in MV“, wünscht sich Ann Christin von Allwörden (CDU) als Schlagzeile im Jahr 2021. Mit ihren coronabedingten Sorgen melden sich immer mehr Unternehmer aus Vorpommern bei der Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion für Sicherheitspolitik, Informationsfreiheit und Kulturpolitik. Auch in Stralsund gaben 2020 etliche Unternehmer auf. So wurde im November unter anderem das beliebte Restaurant Ventspils an der Sundpromenade geschlossen. Von Allwörden hofft, dass der Trend jedoch gestoppt werden und auch durch die Finanzhilfen der Politik eine Pleitewelle verhindert werden kann. „Ich wünsche allen Unternehmen, dass sie diese Krise unbeschadet überstehen“, so Allwörden.

Quelle: Stefan Sauer

Sabine Ehlertfreut sich am meisten auf den Monat März, denn da wird sie zum dritten Mal Oma. „Diesmal wird es ein Mädchen“, sagt die 57-Jährige. Die Leiterin der Kita „Anne Frank“ in Stralsund würde in der Zeitung gern die Schlagzeile lesen, dass die Gelder für die offene Kinder- und Jugendarbeit gesichert sind. „Die Träger brauchen Planungssicherheit und Personal, das langfristig mit den jungen Leuten arbeiten kann“, sagt Sabine Ehlert, die für „Bürger für Stralsund“ auch im Jugendhilfeausschuss des Kreistages mitarbeitet. „Und ich wünsche mir die gute Nachricht, dass wir unseren Kindern endlich wieder ein Stück Normalität bieten können. Ich denke da in der Kita zum Beispiel an das Einschulungsfest für unsere Abc-Schützen. Aber ich würde mich auch freuen, wenn wir wieder ein bisschen mehr aufeinander achten, auch mal über den Tellerrand gucken. Der Egoismus hatte doch ganz schön zugenommen“, findet die Stralsunderin.

Quelle: Yvonne Moritz

„Ich wünsche mir diese Schlagzeile: Franzburg kriegt Förderung fürs Schwimmbad. Das ist zurzeit nämlich unser größtes Projekt“, gesteht Dieter Holder. Der Franzburger CDU-Bürgermeister, von Beruf übrigens Feuerwehrmann, und die Stadtvertreter quälen sich seit Jahren mit der Sanierung des Freibades, übrigens eins der wenigen mit 50-Meter-Bahn. Vor 50 Jahren wurde es gebaut, doch heute ist so eine Einrichtung ein schweres Erbe für eine Kommune, dabei halte man die Anlage für die gesamte Region vor, so das Stadtoberhaupt. „Ohne Förderung könnten wir da gar nichts machen. Aber wir sind dabei, die Planung zu erarbeiten. Die musste wegen der geforderten EU-Ausschreibung noch einmal erweitert werden. Im Januar geben wir das in Schwerin ab. Vielleicht klappt es ja schon im März mit dem Bewilligungsbescheid“, hofft der 54-Jährige. Außerdem wünscht er sich für 2021, dass die Sanierung der Ernst-Thälmann-Straße weiter geht.

Quelle: Ines Sommer