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05:00 01.06.2021

Das wünschen sich unserer Kinder in MV

Auf den Kindertag hat sich Ylvi Hübner aus Heiligendamm gefreut: Gefeiert wird im Hort. Das ist es, was die Siebenjährige sich am meisten wünscht, wenn die Corona-Situation es wieder zulässt. „Dass wir endlich wieder zusammen feiern können“, sagt sie wie aus der Pistole geschossen. „Das haben wir früher viel gemacht.“ In den Sommerferien will sie mit ihren Eltern und Bruder Fritz im Garten zelten. Dort leben in einem kleinen Häuschen auch vier Zwergkaninchen. Wenn sie groß ist, möchte sie Tierärztin werden.

Quelle: Cora Meyer

Lasse Olsson ist erst vor acht Monaten nach Rostock gezogen. Vorher lebte der 13-Jährige in Hamburg. Es sei schwierig neue Freunde in der Corona-Pandemie zu finden. „Kein Fußballtraining, kaum Schule – das ist doof“, sagt er. Einerseits war er aber auch froh über den Distanzunterricht, denn Maske tragen und Corona-Test mag er gar nicht. Er wünscht sich, dass das bald wegfällt. Aber er hat noch einen anderen Wunsch: „Ich möchte, dass alle Menschen gleich behandelt werden. In Hamburg habe ich erlebt, dass ausländische Schüler gemobbt wurden.“ Und sein ganz persönlicher Wunsch? „Fußballprofi bei Real Madrid“, grinst er.

Quelle: Anna Ossol

Die Schwestern Tessa (4) und Marla (6) Schulz aus Leyerhofen bei Grimmen haben ganz unterschiedliche Wünsche für die nahe Zukunft. ​Marla kommt dieses Jahr in die Schule und wünscht sich eine große Einschulungsfeier. Tessa ist wiederum glücklich, wenn man sich wieder regelmäßig mit den Freundinnen auf dem Spielplatz treffen kann und „Abstand halten“ eine Aufforderung ist, die schon bald nicht mehr so oft zu hören ist.

Quelle: Raik Mielke