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Lifestyle Warum Tiere andere Medikamente benötigen als wir
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Biologische Tierarzneimittel – Bestandteil der tierärztlichen Apotheke. Quelle: Heel GmbH/akz-i

Leider doch. Auch dann, wenn die Krankheitsbilder ähnlich erscheinen, ist von einer Selbstmedikation – erst recht mit humanmedizinischen Arzneimitteln – dringend abzuraten. Nur ein Tierarzt kann feststellen, welche Erkrankung genau vorliegt und welches Medikamentsich in welcher Dosierung für die Behandlung eignet.

Medikamente für Tiere müssen laut europäischem Arzneimittelgesetz auch als solche gekennzeichnet sein und sind deshalb zum Beispiel mit dem Zusatz „Ad us. vet.“ (lat. „zum tierarzneilichen Gebrauch“) versehen. Auch für Tiere gibt es freiverkäufliche und rezeptpflichtige Medikamente, und es ist Aufgabe des Tierarztes zu entscheiden, welches zur Behandlung in Frage kommt: Nicht jede Tierart kann alle Arzneimittel gleich verstoffwechseln und neben der Art der Erkrankung haben auch Alter, Gewicht und Allgemeinzustand des Tieres Einfluss auf die Auswahl und Dosierung. Viele Tierhalter wünschen sich im Falle eines Falles für ihren Vierbeiner wirksame und gleichzeitig gut verträgliche Arzneimittel – auch in der Tiermedizin wird daher immer häufiger auf natürliche Medikamente gesetzt. Biologische Tierarzneimittel sind seit langem fester Bestandteil der tierärztlichen Apotheke, da sie aufgrund ihrer natürlichen Inhaltsstoffe sehr gut verträglich, besonders nebenwirkungsarm und zudem gut mit anderen, auch schulmedizinischen Arzneimitteln kombinierbar sind. Die ad us. vet.-Variante kann sich dabei von der Humanvariante deutlich unterscheiden. Zeel ad us. vet etwa, das in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag feiert, wurde ursprünglich zur Behandlung von Arthrose beim Menschen entwickelt. Die ad us. vet. Variante wurde jedoch an die speziellen Bedürfnisse von Tieren angepasst und um weitere Inhaltsstoffe ergänzt. Zur Behandlung von Tieren sollte also jeweils die Veterinärvariante eines Arzneimittels zum Einsatz kommen, um die Gesundheit des Patienten optimal zu fördern.

Weitere Informationen rund um die Tiergesundheit finden Sie unter dem weiterführenden Link.

akz-i