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Meinung Hanse Sail 2019: Das Beste kommt erst noch
Mehr Meinung Hanse Sail 2019: Das Beste kommt erst noch
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11:43 12.08.2019
OZ-Rostock-Chef Andreas Meyer kommentiert die Sail 2019 – und ihre Zukunft. Quelle: Ove Arscholl/Arno Zill
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Rostock

 Wie schön die Hanse Sail in diesem Jahr war – es lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken. Weder in neuen Besucherrekorden, noch in der Zahl der Schiffe im Hafen. Es ist ein Gefühl, dass es dieses Mal eine besondere Sail war. Eine besonders fantastische Sail.

Auf der Meile war es voll – aber nicht zu voll und nicht gedrängelt wie in vielen Jahren zuvor. Selbst mit Kindern konnten sich die Besucher am Abend noch an den Stadthafen wagen. Gefeiert wurde so lange und so friedlich wie noch nie, obwohl das Programm auf den Bühnen so „dünn“ wie noch nie war. Das Wetter spielte mit und die großen Segelschiffe aus Lateinamerika brachten eben jenes maritime Flair zurück, das nach meiner Meinung und der vieler Stammgäste zuletzt ein wenig verloren gegangen war:

Stolze Offiziere in prachtvollen Uniformen, Kadetten hoch oben in den Rahen, am Heck die Flaggen im Wind. So lieben die Rostocker ihre Sail.

Gut möglich, dass es in den kommenden Jahren immer so schön sein wird. Denn wenn Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling – einst Chef der Sail – im September aus dem Amt scheidet, will er sich wieder „seinem Baby“ widmen. Jetzt hat er wieder die Zeit dafür. Gut möglich also, dass das Beste erst noch kommt.

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Von Andreas Meyer

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