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Kommentar Ab in die Wüste
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01:20 07.08.2014
Von Rüdiger Wenzel
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Sie steht vor dem Abgrund, aber will den rettenden Schritt zurück nicht machen: Bayerns Staatskanzleichefin Christine Haderthauer (CSU) lässt es offenbar darauf ankommen, von Regierungschef Horst Seehofer hinuntergeschubst zu werden in die politische Versenkung. „Hättest du geschwiegen, wärst du ein Philosoph geblieben“, hat Boethius, selbst Philosoph, einst geschrieben. Würdest du zurücktreten, könntest du dein Ansehen retten, möchte man Haderthauer zurufen.

Aber die scheint beratungsresistent. Statt Offenheit und Demut zu zeigen, wie Seehofer in Bedrängnis geratenen Politikern zu empfehlen pflegt, stellt sie sich trotzig, hält Angriff auf Kritiker für die beste Verteidigung. Dabei schreckt sie nicht einmal davor zurück, die Ausbeutung eines kranken Straftäters als idealistisches soziales Engagement hinzustellen.

So wird Haderthauer immer mehr zur Belastung für die bayerische Regierung und die ganze CSU. Die aber braucht Ruhe. Es dürfte nur noch eine Frage von Tagen sein, ehe Seehofer seine einstige Vertraute in die Wüste schickt.



OZ

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