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Kommentar Dorsch-Bonus für Freiwillige
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00:00 09.01.2018
Von Axel Meyer
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In der Kinderstube Ostsee tummelt sich was: Die Dorsche produzieren offenbar wieder fleißig Nachwuchs, und das ist eine gute Nachricht. An Angelhaken und in Fischernetzen zappeln zunehmend die begehrten Speisefische – allerdings sind viele der gefangenen Dorsche kaum handlang und somit noch zu klein für eine sinnvolle Verwertung.

Daher drängen Wissenschaftler auf das sogenannte Rückwurfverbot. Das besagt, dass Fischer den untermaßigen Fang nicht ins Meer zurückwerfen dürfen. Die lütten Dorsche müssen an Land gebracht und auf die pro Saison zulässige Fangmenge angerechnet werden. Das soll Fischer dazu bewegen, mit entsprechenden Fanggeräten – etwa großmaschigen Netze – den Beifang von kleinen Fischen zu verhindern.

Ein hehres Anliegen, aber in der Praxis kaum kontrollierbar. Daher wird nun – wieder einmal – gefordert, Fischereifahrzeuge mit Kameras auszurüsten, um den Fischern auf die Finger zu schauen. Big Brother auf dem Kutter? Die Fischer protestieren gegen einen solchen Zwang. Verständlich. Wer will sich schon permanent überwachen lassen? Interessanter ist da der Vorschlag, diejenigen Fischer, die ihr Schiff freiwillig mit einer Kamera ausstatten, mit einer Erhöhung der Fangquote zu belohnen.

OZ

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