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Kommentar Nachhilfe statt Untergang
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05:00 28.02.2019
Gerald Kleine Wördemann kommentiert den Schwimmunterricht. Quelle: Montage
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Rostock

Mehr als jedes zweite Kind – knapp 60 Prozent eines Jahrgangs – können am Ende der Grundschulzeit noch nicht richtig schwimmen. Dieser Anteil ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden, beklagt die DLRG. Das ist dramatisch. Denn wer es Kind nicht gelernt hat, tut sich als Erwachsener noch viel schwerer. Nicht- und Fast-Nicht-Schwimmer sind gefährdet, wenn sie im Sommer am Strand in die Wellen steigen. Und sie bringen schlimmstenfalls auch andere in Not – zum Beispiel, wenn Rettungsschwimmer oder andere Badegäste sie vor dem Ertrinken bewahren müssen. Ein Verlust von Lebensqualität ist es obendrein, wenn man aus lauter Angst vor möglichen Konsequenzen schon bei einer harmlosen Tretbootfahrt bei jedem kleinen Schaukeln in Panik verfällt.

Gesponserter Schwimmunterricht nötig

Ein groß angelegtes und gesponsortes Schwimmenlernen-Programm wie in Nordrhein-Westfalen wäre auch in MV dringend nötig. Für viele Kinder aus Familien, denen das Geld oder Verständnis für teure Kurse fehlen, wäre das wahrscheinlich die einzige Chance, diese neben Radfahren und Laufen so wichtige Fortbewegungsart zu lernen. Das die Schule das leisten kann, ist in der Regel eine Illusion. Denn dazu ist eine viel intensivere Betreuung nötig, als sie der normale Sportunterricht bieten kann.

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Gerald Kleine Wördemann

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