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Kommentar Ein attraktives Verkehrsnetz für MV muss her
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19:36 25.10.2019
Frank Pubantz kommentiert den Vorschlag zum Ausbau des Nahverkehrs in MV. Quelle: Frank Söllner/dpa
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Rostock

Wenn alle über Klimaschutz reden, muss auch der eine oder andere anfangen, mehr dafür zu tun. Damit hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) recht. Auch damit, dass sie laut über den Ausbau von Bus- und Bahnverbindungen und damit dringend notwendige Verbesserungen im Nahverkehr des Landes nachdenkt. Dann aber kommt die Krux: Die Aufgabe will Schwesig über höhere Zuschüsse der Bundesregierung lösen. Logisch, dass da erst mal ablehnende Reflexe folgen.

Denn seit Jahren steht das Land in der Kritik, weil es sogenannte Regionalisierungsmittel für den Personennahverkehr auf der Schiene, die der Bund ausreicht, nicht vollständig ausgibt, sondern hortet. Für schlechte Zeiten, konterte Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) wiederholt – während sich das Angebot regional verschlechtert.

So ist die Stilllegung der Südbahn ein Dauerbrenner. Wer Menschen vom Auto in Bus und Bahn locken möchte, muss einfach ein attraktives Angebot unterbreiten. Solange Reisende von Rostock bis Wismar im Zug 70 Minuten brauchen, während das über die Autobahn nur gut halb so lang dauert, kann davon keine Rede sein. Ein 365-Euro-Ticket fürs Jahr wird das nicht ändern.

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