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Kommentar Ende gut? Für guten Neustart?
Mehr Meinung Kommentar Ende gut? Für guten Neustart?
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00:00 25.11.2017
Von Dietrich Pätzold
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Was haben Greifswald und Neubrandenburg, Neustrelitz, Putbus und Stralsund gemeinsam? Sie liegen bis zu 160 Autokilometer auseinander, werden aber Standorte eines gemeinsamen Staatstheaters. Zwei Einrichtungen fusionieren, das Theater Vorpommern und Neubrandenburg/Neustrelitz; am 1. August 2018 wird gegründet.

Damit nähert sich ein langer und teils schmerzhafter Reformprozess seinem Ende. Er war 2008 durch Kultusminister Tesch (CDU) mit dem noch harmlos schillernden Begriff „Kulturkooperationsräume“

angestoßen worden, wurde unter seinem Nachfolger Brodkorb (SPD) zum gewaltigen Fusionsdruck auf alle theatertragenden Kommunen verschärft. All das mit dem Ziel, gestiegene Kosten der Theater (wegen derer vor allem Kommunen stöhnten) durch Abbau von Ressourcen zu kompensieren und trotzdem viel Kultur zu erhalten.

Die Großstadt Rostock wehrte sich – zu Recht – gegen Fusion mit Schwerin, das Landeshauptstädtchen wird’s ihr ewig danken, sie kam so durch eine Mini-Fusion mit Parchim zum eigenen Staatstheater. Die einzige, echte und besonders schwere Fusion ist die im Osten. Das neue Konstrukt sollte kulturpolitisch äußerst pfleglich behandelt werden. Von allen.

OZ

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