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Kommentar Gefährliche Spielwelten in MV: Mehr Vorsicht nötig
Mehr Meinung Kommentar Gefährliche Spielwelten in MV: Mehr Vorsicht nötig
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06:44 29.11.2019
Besucher sollten aufmerksamer sein, gerade wenn Kinder dabei sind, meint OZ-Redakteur André Horn. Quelle: Ove Arscholl/Arno Zill
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Rostock

Immer häufiger müssen Rettungskräfte in Mecklenburg-Vorpommern ausrücken, weil sich Besucher in Freizeit-Sport-Anlagen mit Rutschen, Trampolinen oder Kletterwänden verletzen. Dies sollte jedoch kein Grund zur übertriebener Furcht sein, sondern eher zur Vorsicht mahnen.

Gemessen an der Besucherzahl hält sich zum Beispiel der Anteil an Verletzungen in der Rostocker Trampolin-Arena Flip Out in Grenzen. Mehr als 100 000 Gäste haben die Betreiber hier seit der Eröffnung im Jahr 2017 gezählt. Der Anteil der Verletzungen liegt dabei im niedrigen einstelligen Promille-Bereich. Zum Vergleich: Bei König Fußball verletzten sich vier Prozent der Spieler.

Lesen Sie auch den Bericht zum Thema

Strenge TÜV-Vorgaben

Generell ist es zu begrüßen, dass es immer mehr Freizeit-Sport-Anlagen in MV gibt. Die Betreiber müssen sich hier an strenge TÜV-Vorgaben halten; regelmäßig werden ihre Geräte überprüft. Ein Unfall-Risiko ist dennoch nie auszuschließen – wer das will, müsste Spiel und Sport gänzlich verbieten.

Stattdessen sollten sich Besucher erst mit den Anlagen vertraut machen, ehe sie in die Vollen gehen – und sich an die Regeln halten. Dann bleibt der Ausflug auch in guter Erinnerung.

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Von André Horn

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