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Kommentar Gefahr durch Tuberkolose: Symptome ernst nehmen
Mehr Meinung Kommentar Gefahr durch Tuberkolose: Symptome ernst nehmen
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08:10 23.11.2019
Vor allem die zunehmende Resistenz gegen Antibiotika lässt die Ärzte Alarm schlagen, warnt OZ-Redakteur Volker Penne. Quelle: dpa + Arno Zill
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Rostock

Sie war kaum noch ein Thema in Deutschland: die Tuberkulose. Gerade die Fachärzte aber warnen eindringlich vor dieser durch Bakterien ausgelösten Infektionskrankheit. Und das völlig zu Recht. Zwar sinkt aktuell wieder die Zahl der Neuerkrankungen sowohl bundesweit als auch in MV. Doch immer mehr Bakterienstämme zeigen sich resistent gegenüber Antibiotika. Die Folge: Diese Erreger sind schwerer zu behandeln und oft länger ansteckend.

Die Bakterien werden eingeatmet. In nur etwa 10 bis 20 Prozent der Fälle erkranken die Infizierten. Bei der Mehrheit schlummern die Erreger im Körper und können mitunter auch nach Jahrzehnten zum Krankheitsausbruch führten. Anhaltende Müdigkeit, Fieber, ungewollter Gewichtsverlust und starker Nachtschweiß sind Symptome.

Je schneller erkannt desto besser

Sie sollte man ebenso wenig bagatellisieren wie einen Husten, der länger als drei Wochen anhält. Der Gang zum Arzt wird sofort nötig, wenn der Betreffende Blut spuckt. Je schneller eine Tuberkulose erkannt wird, umso besser ist sie behandelbar. Zudem muss die Gefahr minimiert werden, dass Personen im Umfeld infiziert werden. Gerade für Kinder besteht hier ein besonderes Ansteckungsrisiko.

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Von Volker Penne

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