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Kommentar Gegen Mobbing im Netz
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00:21 03.03.2018
Von Klaus Amberger
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Abschaum, Schlampe, Missgeburt – persönliche Angriffe, Beschimpfungen und Diffamierungen sind im Internet ein Teil der öffentlichen Realität. Cybermobbing nennt sich diese Form der digitale Belästigung, und viele sind davon betroffen. Über dieses Thema sprechen 300 junge Leute aus zwölf Bundesländern dieser Tage bei einer Konferenz in Rostock.

Fest steht, dass das Internet die Hemmschwelle für Bloßstellungen und Nötigungen übelster Art senkt. Die gefühlte Anonymität im Netz lässt so manchen die Regeln des Anstands vergessen. Betroffen sind vor allem Teenager. Klar, auch in früheren Zeiten wurde gelästert, gehänselt und gehetzt, allerdings analog. Da endete für betroffene Schüler der Spießrutenlauf meist mit dem Verlassen des Schulgebäudes. Heute dagegen gibt es keine Ruhe mehr. Und das bei einem wesentlich größeren (virtuellen) Publikum. Wenn die Opfer am Pranger stehen, ist es für sie die Hölle. Moralisch ist der digitale Pranger ein Rückfall ins finstere Mittelalter.

In den Griff bekommt man Cybermobbing nur, wenn juristisch gegen die Täter vorgegangen wird – das passiert bereits auch bei sehr jungen Tätern. Eltern und Lehrer sind gefordert: Redet mit euren Kindern über die Gefahren und Konsequenzen!

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