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Kommentar Hansa Rostock: Der Aufstieg ist überfällig
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21:08 23.11.2018
Bei Hansa Rostock geht es nach harten Jahren wieder bergauf, sportlich wie wirtschaftlich. Quelle: Frank Söllner
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Rostock

Als Hansa vor achteinhalb Jahren zum ersten Mal in die 3. Liga abstürzte, glaubten die meisten an einen Betriebsunfall. Wie schwerwiegend die Blessuren, wie langwierig die Reha-Maßnahmen sein würden, hatten damals wohl nicht mal die größten Pessimisten befürchtet. Die Saison 2018/19 ist bereits die achte, in der der letzte Ost-Meister in der ungeliebten Liga um sportlichen Erfolg, verloren gegangenes Renommee und das wirtschaftliche Überleben ringt.

Nach zum Teil desaströsen Jahren mit Misswirtschaft, Enttäuschungen und Skandalen kann der Koggenklub seit geraumer Zeit in allen Bereichen wieder punkten: Mit Investor Rolf Elgeti im Rücken ist es den Verantwortlichen gelungen, den Verein zu konsolidieren und im Umfeld eine Aufbruchstimmung zu erzeugen, die auch die Zuschauer wieder ins Ostseestadion lockt. Der Stimmungsumschwung ist vor allem auf die gute Arbeit im sportlichen Bereich zurückzuführen: Die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev hat nach der September-Krise wieder in die Spur gefunden und nimmt zum Jahreswechsel nun die Aufstiegsplätze ins Visier.

Auf der Mitgliederversammlung am Sonntag in Rostock dürften sich alle einig sein: Hansas Rückkehr in die 2. Bundesliga ist nicht nur möglich und nötig, sie ist überfällig.

Sönke Fröbe

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