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Kommentar Fischer brauchen Hilfe
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07:19 10.07.2019
Thomas Luczak Quelle: Söllner/dpa
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Rostock

Schlechte Nachrichten für Ostseefischer: Schon in den kommenden Wochen könnte in Teilen der Ostsee ein Fangverbot für Dorsch in Kraft treten. Und tatsächlich geht es dem Fisch östlich von Rügen schlecht. Richtig ist aber auch, dass es dafür verschiedene Ursachen gibt: Nahrungs- und Sauerstoffmangel, Blaualgen, Parasiten, Robben, Kormorane und andere Umwelteinflüsse, und zumindest zum Teil eben auch die Fänge von Fischern und Freizeit-Anglern.

Logisch, dass Ostseefischer nicht glücklich über ein Fangverbot wären. Doch wenn der Dorschbestand zusammengebrochen ist, dann ist auch die Frage nach Fangquoten obsolet. Und während kurzfristig nur wenig gegen steigende Wassertemperaturen oder einen sinkenden Sauerstoffgehalt im Wasser getan werden kann, lässt sich der Einfluss von Fischern und Freizeitanglern recht wirkungsvoll regeln. Wichtig ist jedoch, dass nicht allein die Ostseefischer den Preis für die Entwicklung zahlen müssen. Wichtig sind Ausgleichszahlungen, die dem ohnehin gebeutelten Berufsstand das Überleben ermöglichen. Denn viele Fischer könnten – schlicht aus der Not heraus – ihre Netze eher als geplant an den Nagel hängen.

Thomas Luczak

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