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Kommentar Hochbegabte Kinder nicht als Streber abkanzeln
Mehr Meinung Kommentar Hochbegabte Kinder nicht als Streber abkanzeln
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08:57 27.04.2019
Axel Büssem kommentiert das Thema Hochbegabung. Quelle: Frank Söllner/Daniel Karmann (dpa)
Rostock

Rein rechnerisch sind zwei Prozent aller Kinder hochbegabt. Nun kann man aber nicht hundert Kinder nehmen und sich die beiden schlauesten rauspicken, um die mit besonderer Begabung zu finden. Denn diese Statistik orientiert sich nur am Intelligenzquotienten (IQ). Und der sagt wenig darüber aus, was ein Kind wirklich leisten kann und vor allem auch nicht darüber, was dafür nötig wäre, dass es sein volles Potenzial auch entfalten kann.

Schwerwiegende Folgen

Dennoch kann man davon ausgehen, dass es noch viele unentdeckte Asse unter den Schülern Mecklenburg-Vorpommerns gibt. Hier sollte alles dafür getan werden, diese Begabungen rechtzeitig zu entdecken und zu fördern. Denn passiert das nicht, drohen diesen – dann als Minderleister bezeichneten – Kindern schwerwiegende Folgen wie mangelndes Selbstbewusstsein, Antriebslosigkeit und andere emotionale Probleme.

Begabung ist etwas Gutes

Die Angst mancher Eltern, ihr begabtes Kind könnte von Mitschülern gemobbt oder als Streber abgekanzelt werden, ist nicht aus der Luft gegriffen. Hier braucht es das Fingerspitzengefühl der Lehrer, den anderen Kindern klarzumachen, dass eine Begabung etwas Gutes ist. Und dass sich andererseits niemand benachteiligt fühlen muss, der nicht hochbegabt ist.

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