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Kommentar Traurig, aber wahr: Es war richtig, Wolfshund „Mr. Blue“ zu erschießen
Mehr Meinung Kommentar Traurig, aber wahr: Es war richtig, Wolfshund „Mr. Blue“ zu erschießen
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17:34 28.10.2019
Michael Meyer kommentiert den Schuss auf einen Wolfshund in der Rostocker Innenstadt. Quelle: OZ
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Rostock

Hysterische Reaktion oder angemessenes Handeln? Da lässt sich aus der Bequemlichkeit vor dem Computer gelassen philosophieren. Aber ganz ehrlich: „Gefahrenabwehr Tier“ heißt nicht, dass die Gefahr vom Tier abgewendet wird. So tragisch und furchtbar es für die Halterin sein mag, dass ein an sich friedlicher Hund getötet werden musste, den in seinem Heimatdorf jeder kannte.

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In der Dämmerung der Nacht, mitten in der Rostocker Fußgängerzone steht ein Tier, das aussieht wie ein Wolf, vor Polizisten und Feuerwehrleuten und wirkt auf sie wie eine Bedrohung. Die Beamten müssen eine Entscheidung treffen, bevor das Tier in der Dunkelheit der Nacht verschwindet oder mitten in der Stadt Menschen anfällt. Mit den Informationen, die die Beamten zu dem Zeitpunkt hatten, haben sie völlig richtig gehandelt. Traurig, aber wahr!

Hysterisch waren hier nicht die Feuerwehrleute, die von Berufswegen sowieso nicht gerade zur Hysterie, sondern zu überlegten Reaktionen neigen. Hysterisch sind jene, die in tierischer Nostalgie mal wieder alles romantisieren, was vier Beine hat – sagt ein Hundehalter!

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