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Kommentar Keine Reform ohne Akzeptanz
Mehr Meinung Kommentar Keine Reform ohne Akzeptanz
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00:00 19.12.2017
Von Frank Pubantz
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Die Theater-Reform im Landes-Osten ist ausgebremst. Kultusministerium und Kommunen einigen sich auf Gespräche über ein „Kooperationsmodell“, bei dem die jetzigen Theater eigenständig bleiben. Viele Jahre nach Beginn des intensiven Diskutierens über die Reform im Land erkennt die Landespolitik offenbar die Sorgen und Nöte der Kommunen endlich an. Denn dass die Reform ihren Namen nicht verdient, wenn Theater-Träger, Besucher und Künstler sie ablehnen, munkeln auch Landespolitiker seit langem. Jetzt gibt es die offizielle Teil-Einsicht. Eine Reform dürfe nicht allein aus finanziellen Erwägungen heraus erfolgen, sagt Kultusministerin Birgit Hesse (SPD). Nach diesem Satz ist das „Staatstheater Nordost“ kaum noch vorstellbar. Denn wenn es in diesem Prozess an etwas mangelt, dann sind es Akzeptanz – und ja: eine kulturpolitische Vision, die nicht nur über Kostenanalysen diktiert ist.

Es könnte so einfach sein: Kultur (hier: Hochkultur) ist essentieller Baustein unseres Zusammenseins, die Steuerquellen sprudeln. SPD und CDU sollten endlich mehr Geld ins System packen, um Theater mit Zukunft zu ermöglichen. Dies wiederum gilt nicht nur für den Osten, sondern auch für Rostock und Schwerin.

OZ

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