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Kommentar Tiere sind Klima-Botschafter
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12:23 07.02.2019
OZ-Redakteur Axel Meyer kommentiert die Winter-Kranichen in MV. Quelle: Bernd Wüstneck (dpa) / Frank Söllner
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Rostock

Alle Jahre wieder ist es ein faszinierendes Naturschauspiel: Tausende Kraniche sammeln sich im Herbst in der Darß-Zingster-Boddenkette oder an anderen Orten in Mecklenburg-Vorpommern. Die Rast der Kraniche auf ihrem Zug aus dem hohen Norden weiter nach Frankreich oder Spanien ist eine Attraktion, die Kranich-Fans von überallher anlockt, ausgerüstet mit Fernglas, Fotoapparat und Klappstuhl.

Doch das Schauspiel der lautstark trompetenden und flügelschlagenden Vögel war zeitlich begrenzt – bis jetzt. Zur Freude vieler Vogel-Freunde sparen sich Hunderte, vielleicht bald Tausende Kraniche die Reise in den wärmeren Süden. Sie überwintern hier an der Ostseeküste, wo sie über Äcker und Felder stolzieren und trotz Winterkälte noch immer genug Nahrung finden. Weil es kaum noch schneit.

Das Ausharren der Winter-Kraniche ist daher – bei aller Freude über die imposanten Vögel – auch ein Indikator für den Klimawandel mit zunehmend schneeärmeren Wintern und knochentrockenen Hitzesommern. Durch die abnehmenden Niederschläge verändern sich auch natürliche Ablaufe in der Tierwelt, und die Kraniche werden zu Botschaftern des sich wandelnden Klimas.

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