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19:50 22.11.2019
Alexander Müller kommentiert das Ausdocken des Mittelschiffs der Global Class. Quelle: dpa; Zill
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Warnemünde

Man muss einmal selbst vor ihm gestanden haben, vor diesem Koloss von Schiff, um zu begreifen, was unser Land zu leisten im Stande ist. 216 Meter lang, 57 Meter hoch ist das Mittelschiff der „Global Dream“, das gestern von Rostock seine Reise nach Wismar angetreten hat, wo daraus das größte Kreuzfahrtschiff der Welt entstehen soll.

Doch selbst diese imposanten Zahlen können das Gefühl der Überwältigung kaum beschreiben, wenn man das Schiff – und es ist ja in Wahrheit nur ein Teil des Schiffs – mit eigenen Augen sieht. Gigantisch. Der Mensch wird plötzlich ganz klein. Wie muss es sich erst anfühlen, später darauf über die Ozeane zu fahren?

Das haben wirklich wir gebaut – unsere Leute aus Rostock, Wismar, Stralsund und ganz Mecklenburg-Vorpommern. Das ist auch das Motto der MV Werften, das sie auf riesige Plakate geschrieben haben: „Wir bauen dieses Schiff. Gemeinsam“.

Vor Ort können selbst einige Arbeiter gar nicht glauben, dass sie vollbracht haben, was ihnen manch einer bei der Verkündung der großen Kreuzfahrtpläne von MV Werften vor nicht allzu langer Zeit noch nicht zugetraut hatte. Fast ungläubig bestaunen sie ihr eigenes Werk und die imposanten Fotos, die Journalisten davon machen. Der Nordosten hat der Welt bewiesen, was er so drauf hat, das soll uns erstmal einer nachmachen. Und wir sind noch lange nicht am Ende.

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Von Alexander Müller

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