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Kommentar Es gibt kein Patentrezept gegen Betrug
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07:01 06.06.2019
Thomas Luczak zum Thema Trickbetrug Quelle: Söllner
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Rostock

Die Zahlen steigen dramatisch: Schon bis Ende Mai ergaunerten Trickbetrüger in Mecklenburg-Vorpommern so viel Geld wie im gesamten vergangen Jahr. Und ihre Methoden werden immer perfider: Täter geben sich als Verwandte, Polizisten, Schulfreunde aus, setzen ihre Opfer unter Druck, appellieren an Hilfsbereitschaft, Mitgefühl. Fast ausschließlich trifft es Senioren, die auf sich allein gestellt sind. Und weil Hintermänner oft aus dem Ausland agieren, ist einmal verlorenes Geld meist für immer weg.

Organisierte Banden bringen Rentner in MV um ihr Geld: Dramatischer Anstieg

Problem: Dagegen gibt es kein Patentrezept. Angehörige, Freunde, Taxifahrer und Bankangestellte müssen misstrauisch werden, wenn Oma plötzlich ihr Konto leerräumen will. Wichtig ist, keine Fremden in die Wohnung zu lassen, ihnen kein Geld zu geben. Zudem ruft die Polizei niemals an, um nach Bargeld zu fragen, sie nimmt auch keine Wertgegenstände in Verwahrung, um sie vor einem Einbruch zu schützen. Und: Erscheint die 110 im Display des Telefons, rufen Betrüger an, nie die Polizei. Das zu vermitteln ist Ziel von Kampagnen wie „Rette Dein Erbe“ in Hamburg, wo gezielt Kinder und Enkel angesprochen werden. Und zwar die echten.

Thomas Luczak

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