Kommentar: Keine Waffen in die Hand von Extremisten und psychisch Auffälligen
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Kommentar: Keine Waffen in die Hand von Extremisten und psychisch Auffälligen

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08:04 14.03.2020
Kommentar von OZ-Redakteur Axel Büssem zum Waffenschein Quelle: dpa / Frank Söllner
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Rostock

Um es vorauszuschicken: Jäger oder Sportschützen stehen nicht unter Generalverdacht, zu gefährlichen Amokläufern zu mutieren. Beide Gruppen stehen in einer langen gesellschaftlich relevanten Tradition und die allermeisten Mitglieder gehen mit ihren Schusswaffen verantwortungsvoll um. Allerdings stimmt auch, dass bei tödlichen Zwischenfällen oft mit legalen Waffen geschossen wird – so auch bei der schrecklichen Tat von Hanau, als ein psychisch auffälliger, rechtsextremistischer Sportschütze elf Menschen tötete.

Die Verbände der Jäger und Schützen sind daher aufgerufen, mit den Behörden zum Schutz der Öffentlichkeit zusammenzuarbeiten, um so etwas wirksamer zu verhindern. Das gilt auch für die einzelnen Mitglieder.

Scharfe Kontrollen gelten bereits bei Polizei

Hier darf es keine falsch verstandene Kameradschaft geben: Wenn sich jemand extremistisch äußert, krude Verschwörungstheorien verbreitet oder anderweitig auffällt, muss das zumindest dem Vorstand gemeldet werden.

Bei der Polizei gelten bereits scharfe Kontrollmechanismen, die verhindern sollen, dass ein Beamter seine Waffe gegen sich oder andere richtet. Dann sollte das ja wohl auch bei privaten Waffenbesitzern möglich sein.

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Von Axel Büssem

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