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10:04 07.01.2019
Kommentar zur aktuellen Arbeitslosenstatistik von Gerald Kleine Wördemann Quelle: dpa/Söllner/Montage: Arno Zill
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Rostock

Ohne neuen Rekord geht es nicht, wenn die Bundesagentur für Arbeit alle vier Wochen die neuen Arbeitslosenzahlen veröffentlicht: So viele Erwerbstätige wie noch nie seit der Wende, immer mehr offene Stellen. Die Formulierungen am Monatsende scheinen sich schon lange zu wiederholen. Selbst im strukturschwachen Mecklenburg-Vorpommern bewegt sich die Arbeitslosenquote in manchen Regionen zaghaft in Richtung Vollbeschäftigung, auch wenn die noch ein gutes Stück weit weg ist.

Die erfreuliche Entwicklung lässt vergessen, dass längst nicht alle an ihr teilhaben. Ein Drittel der Arbeitslosen in MV ist schon ein Jahr oder länger ohne Job. Diese Gruppe der Langzeitarbeitslosen, an denen der Job-Aufschwung scheinbar spurlos vorbei geht, wird zwar auch kleiner – aber nur, weil viele der Betroffenen in Rente gehen. Und nicht, weil sie jetzt doch noch eine Stelle finden.

Ideen, was man für sie tun könnte, gibt es reichlich: Gemeinde- oder Bürgerarbeit, Grundeinkommen, höhere Zuverdienstgrenzen, wie sie die Arbeitgeber fordern, und vieles mehr. In vielen Bundesländern wird darüber intensiv diskutiert. In Schwerin ist dazu bislang wenig zu hören. Schade, denn es geht immerhin um mehr als 20 000 Menschen.

Gerald Kleine Wördemann

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