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Kommentar MV sitzt bei der Raketentechnik mit am Tisch
Mehr Meinung Kommentar MV sitzt bei der Raketentechnik mit am Tisch
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20:26 30.08.2019
Axel Büssem kommentiert den Rostocker Beitrag zur europäischen Trägerrakete Ariane 6 Quelle: Holger Martens / Frank Söllner
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Rostock

Es ist schon bemerkenswert: Ohne ein kleines, aber feines Rostocker Unternehmen könnte die neue europäische Trägerrakete Ariane 6 nicht ins All starten. Die Firma RST baut Komponenten für die Fertigung dieses Prestigeprojekts, das 2020 erstmals abheben soll. Solche technologischen Leuchttürme braucht das Land, um für junge Ingenieure attraktiv zu sein. Dank der Zugehörigkeit von RST zum europäischen Verbund der Ariane-Gruppe dürften die Jobs dort auch nicht allzu schlecht bezahlt sein.

Nicht in Stein gemeißelt

Damit mischt MV auch in der großen internationalen Industriepolitik mit: Angesichts der aktuellen Krisen in den weltweiten Handelsbeziehungen könnte der europäischen Raumfahrt künftig eine größere Rolle zukommen als bisher. Es ist nämlich keineswegs in Stein gemeißelt, dass die Amerikaner, Russen oder gar Chinesen dauerhaft unsere Satelliten in den Orbit befördern. In einer Zeit, in der nur noch die besten Deals zählen, könnte der beste Deal sein, stärker auf eigene Raketen zu setzen. Ariane 5 war gestern, Ariane 6 ist die Zukunft. Und wenn dabei Firmen in MV mit am Tisch sitzen, kann das nur von Vorteil sein.

Von Axel Büssem

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